Freitag, 15. April 2022

Freundesbrief 03/22

 


Liebe Freunde,


vor mehreren Jahren führte mich der Weg zur Europakonferenz von HCJB-global nach Kiew. Wir trafen uns mit Vertretern aus Moskau, anderen Teilen Russlands, aus Zentralasien, aus der Ukraine etc. In Jesus erlebten wir eine ganz besondere Einheit. Sein Geist leitete uns und unsere Radiodienste. HCJB-global sendet christliche Programme in Russisch und Tschetschenisch aus. Die Mitarbeiter in Osteuropa und Zentralasien kümmern sich um die Hörer. Auch von HCJB-Deutschland werden bis heute Sendungen in diese Regionen geschickt. Über eine Telefon-App hören fast 20.000 Menschen Programme in russischer Sprache.

Gott hat in den vergangenen Jahren vielen Türen aufgetan. So wurden in Russland sogar unsere Programme in Kasernen ganz offiziell angeboten. In Tschetschenien fanden mehrere Gefangene zu lebendigen Glauben an Jesus. Es entstanden christliche Sender in Zentralasien und Osteuropa, die lokale christliche Sendungen ausstrahlten. Als Folge der Programme wurden Einrichtungen im sozialen Bereich aufgebaut. Unter anderem Zentren für Drogenabhängige und medizinische Einrichtungen. HCJB-global sah die Arbeit im Radio auch praktische Hilfe als nötig an. Daher unterstützte das Werk auch soziale Dienste.


Der Krieg hat nun alles durcheinandergewirbelt. Glaubensgeschwister auf beiden Seiten leiden unter der Situation. Im NEUES LEBEN Zentrum fanden 50 Geflüchtete aus der Ukraine ein vorübergehendes Zuhause. Ein Busunternehmer aus dem Westerwald war aus eigener Initiative zur ukrainischen Grenze gefahren und hatte die Geflüchteten aufgenommen. Unser Geschäftsführer Olaf Becker trommelte ehrenamtliche Helfer zusammen, um die Zimmer herzurichten und bei der Versorgung mit Essen mitzuarbeiten. Unser Pastor Nikola Lohmann und andere Helfer, die Russisch können, begrüßten die Flüchtlinge. Sie hörten dabei traurige Geschichten, zum Beispiel von einer Familie aus Mariupol. Bei uns im Pfarrhaus wurde eine Übernachtungsmöglichkeit hergerichtet. Tabea lud dabei Bettgestelle und andere Dinge von uns ins Auto und half bei Aufbauen. Vom Dachboden konnte Tabea auch noch gut erhaltene Schuhe und Kleidung für die Flüchtlinge zusammenpacken und im NEUES LEBEN Zentrum weitergeben.

Wir hatten auch zwei Zimmer angeboten. Es kam eine ukrainische Familie, die aber dann doch näher bei ihren Verwandten wohnen wollte. Am Sonntag hatten wir dann eine größere Gruppe von Ukrainern im Gottesdienst, die Nikolaj auf Russisch begrüßte. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, die ukrainischen Flüchtlinge zu unterstützen. Es tut uns im Herzen weh, dass unsere Radio-mitarbeiter in Osteuropa und Zentralasien vor solchen Herausforderungen stehen. Bitte betet für sie. Ich als Vorsitzender von HCJB-Deutschland bin dankbar, dass wir weiterhin Programme in Russisch und Tschetschenisch ausstrahlen können, um den Menschen dort Mut zu machen. Möge Jesus die Herzen berühren und ihnen seinen Frieden schenken.

 

Telefondienste

Vielen Hörern können wir durch unsere Telefondienste Mut und Hoffnung geben. Es rufen gerade auch ältere Menschen an, die schon früher einen Krieg erlebt haben und nun Angst haben. Sie dürfen unsere Impulse hören und wissen: Jesus hält alles in seiner Hand, auch wenn vieles ausweglos erscheint.

Familie

• Domenik fängt im August eine Ausbildung als Mechatroniker an. Die Firma ATM-Müller wurde von einen Christen gegründet. In den Räumen fand schon ProChrist statt. Es werden Laborgeräte hergestellt.

• Esther hat sich für eine Fortsetzung ihres Studiums in Mediendesign entschieden. Sie wird zu 50% in einer Agentur arbeiten und 50% an der Internationalen Universität studieren.

• Rafael hat seine Zwischenprüfungen bei der Polizeihochschule mit guten Noten bestanden.

• Simon braucht Blumentöpfe. Ein Fall für meine Frau.

• Tabea hat ihren Selbstverteidigungskurs in der israelischen Sportart Kravmarga beendet. Letztens war sogar ein Vertreter aus Israel im Sportstudio. Eine interessante Begegnung.

Gottes Segen allen Lesern!



Mittwoch, 23. Februar 2022

Freundesbrief 02/22

 


Liebe Freude,

zur Zeit beantworte ich wieder Hörerbriefe. Es ist sehr ermutigend, was ich dabei zu lesen bekomme.
• Aus Brasilien: Ich komme aus der Stadt Barra Mansa bei Rio de Janeiro. Ihre deutschsprachige Sendung ist sehr interessant. Vor allem die Gespräche und Themen rund um die Bibel und die christliche Musik. Vielen Dank.
• Aus Dresden: Vielen Dank für das christliche Ratgebermagazin „Neues Leben“, das im letzten Brief mitgeschickt wurde. Ich habe dieses Magazin abonniert.
• Aus Österreich: Ich freue mich auf Ihre Sendungen. Den Lebensimpuls – Gottes Wort fand ich frisch, lebendig und aktuell. Vielen Dank.
• Aus Pyrbaum: Ich freue mich immer, wenn ich als alter Hörer Ihre Sendungen verfolgen kann. Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe mit besten Grüßen.
• Anruf aus der Nähe von Leipzig: Ich hatte Krebs und fand in dieser Zeit Ihren Sender im Internet. Jesus hat mein Leben umgekrempelt.




Die Hörer bekommen eine QSL-Karte. Auf der Vorderseite der Karte sind Landschaften aus Ostfriesland, auf der Rückseite ein christlicher Spruch. QSL kommt aus der Kurzwellenarbeit und ist als Dank für die Hörer gedacht. Die Empfänger schreiben in ihren Briefen, wie gut der Empfang war und Stichpunkte zum Inhalt. Vor uns bekommen sie neben der Karte auch ein Büchlein mit dem Titel 180 Grad – 30 Einblicke in das Johannesevangelium. Für die englischsprachigen Hörer gibt es eine Predigt von Hans-Peter Royer. Bei Interesse vermitteln wir den Interessierten Kontakt zu einer lebendigen Gemeinde vor Ort.

Interviews

An zwei Tagen interviewten wir interessante Personen aus dem christlichen Bereich für Bibel-TV und das Radio bzw. unserer Audio Angebot.
• Uwe Heimowski berichtete dabei aus seiner Arbeit als Repräsentant der Evangelischen Allianz beim Bundestag. Er
Interview mit Helga Blohm
Tabea und Mark-Torsten Wardein
hatte viele Gespräche mit Politikern, die sehr unter Druck stehen. Es gibt einen Gebetskreis, wo sich Angestellte und Politiker aus dem Bundestag treffen.
• Lothar Kosse berichtete über seine neuen Lieder. Er möchte damit die Menschen ermutigen, ganz persönlich zu Jesus zu kommen.

Interview mit Helga Blohm


• Helga Blohm erzählte von ihren Erfahrungen als Lastwagenfahrerin. Sie war als eine der ersten Frauen mit einem 40 Tonner durch West- und Südeuropa unterwegs. Dabei erlebte sie viele Begebenheiten mit dem lebendigen Gott.
Es ist ermutigend, wie Gott im Leben unserer Interviewgäste wirkt. Diese Interviews sollen nun unsere Hörer und Anrufer bewegen und sie zu Jesus führen. Dafür können wir beten!
Hauskreis
Seitdem ein blinder Mann durch unsere Audio Arbeit zum Glauben gekommen ist, treffe ich mit regelmäßig mit ihm. Dabei hilft eine Bekannte, die für den Mann Essen kocht und ihm auch Gesellschaft leistet. Dieser blinde Mann hat inzwischen Pflegekräfte, die ihn betreuen, zu Jesus geführt. Dadurch ist ein Bibelkreis entstanden, den ich leite. Inzwischen ist sein Schwiegersohn zum Kreis gestoßen. Er leidet bis heute unter einem schweren Missbrauchsfall und einen Unfall. Nach seinen Worten hat er aber schon damals Gott bei einer Gelegenheit erlebt. Wir dürfen auch für ihn beten.


Familie

• Rafael: Die in Rheinland-Pfalz erschossene Polizeianwärterin kam aus der Polizeiakademie, in der Rafael studiert. Wir dürfen für die Angehörigen beten.
• Domenik hat jetzt seinen Führerschein gemacht.
• Esther wird zur Internationalen Universität wechseln und Mediendesign studieren. Es ist ein dualer Studiengang.
• Simon richtet zusammen mit seiner Frau Isinsu langsam seine Wohnung in Siegburg ein.
• Tabea lernt die israelische Verteidigung Kravmarga. Dabei muss sie viele Liegestützen machen.

Vielen Dank für alle Gebete und Gaben. Gott segne Euch
Eure Tabea und Mark



Freitag, 31. Dezember 2021

Freundesbrief Tabea und Mark-Torsten Wardein - Dezember 2021



Liebe Freunde,

als wir nach Pfingsten zu unserer Kontaktreise in Spanien waren, verbrachten wir eine Woche in der Nähe von Castellón. Ich stellte in drei Gemeinden unsere spanischsprachige Radioarbeit ALTERNATIVA-C vor – zu Deutsch: Jesus ist die Alternative. Wir hatten ein Ferienhaus in Alcossebre gebucht, und ich musste dann über die Schnellstraße nach Castellón fahren. Dort ist der evangelische Sender „Der Gute Hirte“ zuhause. Er gehört zur gleichnamigen Gemeinde, in der wir früher Mitglieder waren. Auf der Schnellstraße konnte ich dann das Autoradio anmachen und hört dabei unser spanischsprachiges Magazin. Ein tolles Gefühl, dem eigenen Programm zu lauschen, während man im Auto zwischen Meer und Bergen unterwegs ist. Ein Verantwortlicher berichtete mir, dass der Radiosender bis zu 120 km entfernt gehört wird. Ein Mann hatte sich gemeldet, der sich aufgrund der Sendung für Jesus entschieden hatte. 

In unserem Programm ALTERNATIVA-C verbreiten wir Nachrichten aus der evangelischen Welt in Spanien und aus aller Welt. Am Ende kommt eine Kurzandacht. Zu den Neuigkeiten gehört zum Beispiel eine Namensnennung in Katalonien. Elisabeth Eidenbenz war eine Schweizerin, die im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Spanien als Krankenschwester gewirkt hatte. Während des spanischen Bürgerkrieges hatte sie Frauen ein Zuhause gegeben, deren Familien verfolgt wurden. Diese Frauen waren meist schwanger und konnten im Zentrum ihre Kinder in Ruhe zur Welt bringen.

Später half sie jüdischen Frauen und ihren Familien. Sie wurden im Zentrum an der Grenze betreut und dann durch Spanien nach Portugal in Sicherheit gebracht. Der katalanische Grenzort hat eine Straße nach Elisabeth Eidenbenz benannt und nun auch mit einen neuen Aussichtpunkt das Gleiche gemacht. Elisabeth Eidenbenz bekam inzwischen auch die höchste spanische Medaille verliehen und wurde in Jerusalem als „Gerechte unter den Völkern“ on Jad Vaschem aufgenommen.

Eine andere Nachricht beschäftigte sich mit dem evangelischen Krankenhaus in Barcelona, dass vor 150 Jahren gegründet wurde. Es hat alle schwierigen Phasen in Spanien durchgestanden und kümmert sich heute um schwerkranke Menschen. Ein Neubau soll nun entstehen, um die Pflege und die Operationen zu verbessern.

Renate Bloess und Luis Trujillo sind die Moderatoren. Renate Bloess war als Missions-mitarbeiterin in Südamerika und spricht fließend Spanisch. Sie arbeitet bei uns im Bildungs- und Missionswerk Neues Leben. Ich schicke ihr immer die Texte, die sie in fließendes Spanisch bringt. Später spricht sie dann diese Texte im Neues Leben Zentrum oder bei uns zu Hause, wo alle technischen Voraussetzungen da sind, für unsere Radiohörer.

Luis Trujillo ist als Prediger im Thüringischen Landeskirchlichen Gemeinschaftsverband gelandet. Er stammt aus Ecuador und ist mit einer früheren Studentin vom „Theologischen Seminar im Rheinland“ (früher Neues Leben Seminar) verheiratet. Tabea und ich haben Luis Trujillo im Missionssender in Quito – Ecuador kennen gelernt. Über 35 Senderstationen in Spanien, Lateinamerika und den USA senden ALTERNATIVA-C aus. In Deutschland sind die Programme via Internet zu hören.

Jüngerschaftskurs

Mit meinem Schwiegervater Rolf Dietz gibt es jeden Freitag einen Jüngerschafts-kurs, den wir Online abhalten. Sein Sohn Isaias ist der Ehemann unserer Tochter Esther. Das junge Ehepaar ist auch mit am Bildschirm. Rolf Dietz hat einen dreijährigen Jüngerschaftskurs entwickelt mit allen Themen zu Jesus, dem authentischen Christsein und der Evangelisation. Er predigt auch in einer freien Gemeinde in Mönchengladbach, wo viele portugiesische Besucher, aber auch Deutschsprachige, seine Predigten hören. Dazwischen predigt er in der Gemeinde der Evangelischen Gesellschaft in Haltern am See. Ich hatte letztens die Lektion „Jesus – Mensch und Gott zugleich“ übernommen. Dabei ging es auch um Gruppen, die das verneinen. Aber Jesus nur als Mensch kann keinen erlösen und retten. Leider gibt es sogar einen aktuellen Fall, wo ein früherer Bekannter zu den Zeugen Jehovas gestoßen ist und genau diese göttlichen Eigenschaften Jesu verneint. Schade – wir beten für ihn.

Familie

• Simon zieht mit seiner Isinzu nach Siegburg um und arbeitet im IT-Zentrum des Bundes in Bonn

• Rafael lernt für die Polizei von unserem Haus aus – Home Office. Ab Januar ist er wieder persönlich an der Fachhochschule in Hahn – Flughafen.

• Esther hat sich in der Uni in Bochum eingelebt. Beide sind auch beim Jüngerschaftsprogramm mit dabei.

• Domenik ist regelmäßig bei einem Bekannten, wo er praktische Dinge lernt. So konnte er bei uns ein Weichenteil unter unserem Spülbecken austauschen und wasserdicht machen.

• Tabea hatte einen Coronafall in ihrer Wohneinrichtung. Sie musste daher zu Hause bleiben. Nun ist alles vorbei. Sie lernt zur Zeit die israelischen Verteidigungssportart Kravmarga. Das macht ihr viel Spaß – nur die vielen Liegestütze sind anstrengend.



Montag, 25. Oktober 2021

Freundesbrief - Oktober 2021

 


Liebe Freude,

zurzeit beantworte ich Hörerpost. Es kommen viele Briefe, aber auch E-Mails in die Redaktion. Die einen hören uns über die drei Kurzwellenkanäle, andere über Satellit und Internet. Die meisten hören sehr bewusst unsere christlichen Programme. Die Sprecher sind dabei wie gute Freunde, deren Stimme man gut kennt und sie auch persönlich schätzt. Sie schicken dann Postkarten und Bilder von ihren Orten, wo sie wohnen. Aus den USA bekam ich ein großes Familienfoto. Die Stadt Jena lernte ich durch mehrere Sehenswürdigkeiten kennen, die auf den Prospekten vermerkt waren. Auch Gera war darunter, dort fand ja auch eine Gartenschau statt. Einige der Hörer sind bekennende Christen. Sie haben meist durch das Radio zum lebendigen Glauben an Jesus gefunden. Aber viele sind Suchende. Sie hören gerne die christlichen Programme, haben aber noch keine persönliche Beziehung zu Jesus. Mehrere Hörer interessiert unsere DX Sendung für Kurzwellenhörer, wo es die neuesten Infos aus der technischen Radiowelt gibt.


Ich schreibe den Hörern einen QSL Brief und schicke eine QSL Karte. Darauf werden die Infos der Hörer vermerkt. Sie schicken mit ihrem Brief einen QSL-Report. Darauf berichten sie mit Datum und Uhrzeit von dem Programm, das sie gehört haben. Zusätzlich geben sie die Empfangsqualität mit fünf Noten an. Und natürlich werden auch das Empfangsgerät und die Antenne aufgeschrieben. Es gibt Interessierte, die eine 35m lange Antenne haben, um die Sendungen gut über Kurzwelle zu hören. Da unsere Kurzwellensendungen von einem computergesteuerten Empfänger in Holland aufgezeichnet werden, können Hörer in aller Welt unsere Programme über Internet mitverfolgen. So kommen Briefe und E-Mails aus Indonesien, China, Brasilien etc. Aber auch aus Spanien erreicht uns Post, sogar von deutschen Residenten.

Die deutschsprachigen Hörer erhalten neben dem QSL Brief und der QSL Karte auch unsere evangelistische Zeitschrift vom Missions- und Bildungswerk NEUES LEBEN. In den darin publizierten Interviews und Artikeln schreiben Autoren mit unterschiedlichen Hintergründen über ihren Glauben an Jesus. Dazu gibt es Angebote von christlichen Freizeiten und Literatur. Eine richtig gute Möglichkeit, um kirchenferne Menschen zu erreichen. Als Ergänzung packe ich auch die Zeitschrift von unserem Partner „Segenswelle“ mit in den Umschlag. Sie enthält Berichte über die internationale Radioarbeit unter deutschen Aussiedlern, die zum Teil in Kolonien wohnen. Unser aktueller Infobrief von HCJB-Deutschland mit Infos und dem neuesten Sendeplan rundet das Angebot ab.

Die internationalen Hörer bekommen eine CD mit einer evangelistischen Ansprache über das Wirken Gottes zugeschickt. Zu den Empfängern gehört zum Beispiel ein Imam aus Indonesien, der sein Deutsch mit unseren Programmen auffrischt. Ein ehemaliger Deutschlehrer aus Schweden nutzt ebenso die Gelegenheit, mit unserer Welle sein Deutsch zu praktizieren.


Einige Hörer melden sich und bedanken sich für den Brief. Hier eine der Antworten:

Lieber Herr Wardein,

herzlichen Dank für die schöne QSL-Karte, die netten persönlichen Zeilen und das reichhaltige Infomaterial!

Das Heft "Neues Leben" hatte ich bereits kürzlich einmal angefordert, erhielt allerdings nur einen Brief, dem das Magazin nicht beilag.

Ich vermute aber, dass Sie mich inzwischen in Ihren Verteiler aufgenommen haben.

Das Magazin von "Radio Segenswelle" erhalte ich bereits von dieser direkt regelmäßig.

Noch einmal vielen Dank und viele Grüße aus Kiel!

Ich bin sehr dankbar für diesen Dienst, da wir kirchenferne Menschen mit dem Evangelium erreichen können. Das heißt: Samen säen und zu Jesus weiterführen.



Familie

• Esther hat nun ihren Isaias geheiratet. Beide gaben sich im Westerwald das Ja-Wort. Sie wohnen nun in Marl, in der Nähe der Schwiegereltern. Vorteil: Esther studiert nun Mathematik in Bochum und wohnt in der Nähe. Isaias studiert EDV in Gelsenkirchen, das auch nicht weit weg liegt. Beide gehen in der Evangelische Gesellschaft Haltern am See.

• Domenik arbeitet nun in der Küche von Neues Leben und versorgt so die Freizeiten mit. Er kann sein Taschengeld aufbessern.

• Rafael ist im Studium bei der Polizei Rheinland-Pfalz und hat seine ersten Tests bestanden.

• Simon fängt im EDV-Zentrum bei der Bundesrepublik Deutschland in Bonn an zu arbeiten. Er überwacht Finanzen und Überweisungen.

• Tabea will die israelische Selbstverteidigungssportart Krav Maga erlernen, um für alle Fälle im Wohnheim für psychisch Kranke gewappnet zu sein. Aber ihr geht es mehr um den Sport und die Fitness.

Vielen Dank für Eure Gebete und Gaben. Mit Gottes reichen Segen

Tabea und Mark

Freitag, 24. September 2021

Ceuta – 10 Tage nach Öffnung der Grenzen für Immegranten

 Ceuta. Rut Skrie von der christlichen Vereinigung ´Aktion und Leben´ beschreibt die Situation, nachdem Marokko die Grenzen für Immegranten geöffnet hatte. Ceuta ist eine spanische Enklave in Nordafrika und grenzt direkt an Marokko. Rut Skrie berichtet: „Am 17 Mai 2021 feierten wir gerade Geburtstag, als uns meine Schwester anrief. Sie meinte, wir sollten zurückkehren. Überall wären Hubschrauber der Guardia Civil zu hören. Marokko hatte die Grenze zu Spanien geöffnet, um Druck aus Madrid auszuüben. 8000 Immegranten nutzten die Situation, um auf spanisches Territorium zu kommen. Wir öffneten unser Zentrum von ´Aktion und Leben´. Mehrere Gruppen von Immegranten  wurden von uns mit Essen versorgt. Zudem teilten wir Kleidung und Decken aus. Fast 1000 Flüchtlinge wurden von uns ausgestattet. 

Die Vereinigung ´Aktion und Leben´ versorgt nicht nur Menschen am sozialen Rand, sondern gibt auch Alfabetisierungskurse, damit Menschen schreiben und lesen lernen. So können sie sich selbst um Arbeit und Wohnung kümmern. Die Mitarbeiter geben auch Unterricht für sozial schwache Kinder in Spanisch und Englisch. 

Neben der sozialen Arbeit lädt ´Aktion und Leben´ zum gemeinsamen Teetrinken ein. Dabei lernen die Teilnehmer das Neues Testament in arabisch „Ingil“ kennen. Im Frauenkreis treffen sich Teilnehmerinnen aus verschiedenen Kulturen, darunter aus dem christlichen und moslemischen Bereich. 

In Zukunft will die Vereinigung ´Aktion und Leben´ eine eigene Schule ins Leben rufen. Da immer mehr Kinder und Jugenliche allein über die Grenze kommen, sollen sie dort aufgefangen werden und Unterricht bekommen. Regelmäßig helfen Christen von der Iberischen Halbinsel bei der sozialen Arbeit in Ceuta.

Bibel im öffentlichen Leben in Gijón

 Gijón. Die Pandemie hat zu Einschränkungen im öffentlichen Leben geführt. Daher konnten die evangelischne Christen nicht effenktiv für die Bibel werben. Nachdem sich die Pandemielage verbessert hat, veranstaltet die Brüdergemeinde von Gijón öffentliche Bibellesungen an verschiedene Plätzen und Straßen. Die Lesungen finden unter den aktuellen hygienischen Pandemievorschriften statt. Jeder darf mit Abstand und Maske zuhören. Pablo Losa, der Leiter, betont: „Wir wollen den Meschen Mut und Hoffnung machen. Gerade in der Pandemie hat die Bibel Antworten auf unser Leben, das immer wieder gefährdet ist.

Neues Leben Textil gibt Opfern von Menschenhandel eine feste Arbeit

 Camargo. Die Firma Austral und die christliche Vereinigung ´Neues Leben´ haben eine Kooperation abgeschlossen. Austral Sport ist ein Modelabel, das Kleidung herstellt. Die Vereinigung ´Neues Leben´ betreibt Zentren, wo Frauen und Mädchen unterkommen, die durch den Menschenhandel nach Spanien kamen und zur Prostitution gezwungen wurden. Der Nutzen liegt auf beiden Seiten. Austral fand kein geeignetes Personal und ist mit den neuen Mitarbeiterinnen von ´Neues Leben´ sehr zufrieden. ´Neues Leben´ kann die Mädchen und Frauen nun eine feste Arbeitsstelle anbieten, sodass sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können. Der Chef von Austal Sport, Raúl de Pablo Conero betont, dass der soziale Aspekt für seine Firma eine entscheidende Rolle spielt. 

Julio David Barcía Justamente von ´Neues Leben´ berichet, dass die Mädchen und Frauen oft unter falschen Versprechungen nach Spanien gelockt werden. Statt in einem Restaurant zu helfen, werden sie zur Prostition gezwungen. Das Rathaus von Camargo unterstützt die Arbeit von ´Neues Leben´. 10.888 € wurden in das neue Projekt investiert. Dazu gehört auch die Schulung der betroffenen Mädchen und Frauen. Die Bürgermeisterin, Esther Bolado, begüßte die neue Kooperation. Es eröffnet die Betroffenen neue Türen, um selbstständig zu werden. Die UN unterstützt solche Projekte in ihrer Agenda 2030.