Dienstag, 20. August 2024

Freundesbrief August 2024

 


Liebe Freunde,

gleich an zwei Wochenenden hintereinander hatten wir zwei evangelistische Einsätze. Mitte Juni holte ich meinen Freund und Mitarbeiter Günter Klemm aus Langenfeld in NRW ab. Dann ging es über die A2 nach Berlin und weiter nach Cottbus. Dort erwartete uns schon Pastor Matthias Berlt von der Biblischen Glaubensgemeinde. Sie hatten im Gemeindezentrum (eine umgebaute Möbelhalle) zwei Gästezimmer für uns hergerichtet. Einige junge Leute schwirrten noch bis Mitternacht dort herum. Am nächsten Morgen ging es dann mit einem Team von der Gemeinde und unserer Wenigkeit in die Fußgängerzone.


Mit dabei ein junger Mann, der sich vor kurzem für Jesus entschieden hatte. Er kommt aus der Heavy Metal Szene und brennt nun für Jesus. Weil es regnete, stellten sich zwei Mitarbeiter in einen Durchgang. Ein Musiker spielte dort und sorgte für regen Personenverkehr. Die anderen waren in Läden und an anderen Orten unterwegs.


Es gab einige sehr gute Gespräche. Wir verteilten das evangelistische Ratgebermagazin von Neues Leben mit einer Einlage über die Radio- und Gemeindearbeit. Das christliche Internetradio Ichtys-Radio befindet sich direkt in Cottbus. Ein Passant nahm dem Pastor keine Zeitschrift ab. Als er aber den jungen neu bekehrten Mitarbeiter sah, nahm er diesem sogar zwei Magazine ab. Später kam er zu dem Pastor zurück und entschuldigte sich, dass er ihm keine Zeitschrift abgenommen hatte. Da unser junger Mitarbeiter auch Küsterdienste in der zentralen Kirche macht, landeten mehrere Magazine auf den Infotischen der Landeskirche. Eine Mitarbeiterin, die in Cottbus viele Einheimische kennt, war die ganze Zeit im Gespräch. Bei einem Esoterikstand nahm uns der Verkäufer mehrere Zeitschriften ab und legte sie auf seine Auslage. Er wusste wohl nicht, dass unser Ratgebermagazin eher dazu aufruft, sich von der Esoterik abzuwenden. Aber so bekamen die Interessierten gleich noch das Evangelium mit auf den Weg. Unser Gebet ist natürlich, dass Gott die Passanten von der Esoterik weg und zu Jesus führt. Am Abend predigte ich dann noch über das Wort Gottes. Insgesamt haben wir 250 Exemplare des Magazins verteilt und viele Leute zeigten sich offen für das Evangelium.

Einsatz in Altenkirchen

Eine Woche später gab es eine größere Evangelisation bei uns in der Kreisstadt. In der Fußgängerzone waren eine Bühne und mehrere Stände aufgebaut. Mein Stand war direkt neben dem der Gielerother Kinderkrebshilfe, die mit Neues Leben schon oft zusammengearbeitet hat. Wir konnten 90 Magazine verteilen und gute Gespräche über den Glauben führen. Günter Klemm ging wieder in die Geschäfte, so dass die Läden alle mit unserem Neues Leben Magazin ausgestattet worden sind.

Familie

Wir sind sehr dankbar, dass unser jüngster Sohn Eingang in den Jugendkreis einer großen evangelischen Gemeinde gefunden hat. Öfters ist er auch bei uns im Jugendkreis. Sonst spielt er Fußball und bekommt in der Bezirksliga sogar eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Übrigens sind seine Paten auch in der großen Gemeinde und haben viel für Domenik gebetet.



Dienstag, 7. Mai 2024

Freundesbrief April 2024



 Liebe Freunde,

Anfang 2024 ist Karl-Heinz Failing verstorben. Er war ein großer Unterstützer meiner Radio/Audioarbeit. Im alten Bürogebäude von NEUES LEBEN lag mein Büro neben dem von Karl-Heinz Failing. Daneben gab es ein weiteres Büro von Neues Leben Südamerika. Da ich unser spanischsprachiges Magazin ALTERNA-TIVA-C über 34 Sender in Spanien, Lateinamerika und USA ausstrahle, unter-stützte mich Karl-Heinz Failing bei dieser Arbeit. Ich werbe seitdem in meinen deutschsprachigen Radio- und Audiosendungen für Neues-Leben Südamerika. Zudem stellte mir Karl-Heinz Failing evangelistische Flyer für interessierte Hörer zur Verfügung. Es kam dabei vor, dass ein Hörer aus Ostwestfalen 200 Flyer zum Verteilen bestellte.

Mit Karl-Heinz Failing im Studio

Die Titel waren sehr einladend und aus dem Alltag hergeleitet. Zum Beispiel der „Mann vom TÜV“ oder „Die Welt hat eine Krise – Gott hat einen Plan“.

Karl-Heinz Failing, Wili Buchwald und Martina Heintz saßen damals im Büro von Neues Leben Südamerika. Heute sind es Martina Heintz, Manuela Ebener und Madita Nienhaus. So kann Neues Leben Südamerika weiterarbeiten. Sie unter-stützen ein Kinderheim und weitere Arbeitszweige in Concordia/ Argentinien.

Die Resonanz auf die Flyer von Karl-Heinz Failing war immer sehr groß. Meist bestellten bis zu 20 Leute pro Woche seine evangelistischen Angebote. Ein Kurzwellenhörer, der die Neues Leben Südamerika Werbung gehört hatte, schrieb vier DIN-A-4 Seiten handschriftlich, die mir im Missionsbüro stolz präsentiert wurden. Karl-Heinz Failing kann jetzt seinen HERRN von Angesicht zu Angesicht sehen. Ich bin Gott dankbar dafür, einen Lebensabschnitt zusammen mit ihm gegangen zu sein.

Unterwegs

Nach Ostern war ich wieder mal auf Reisedienst. In Berlin Marzahn traf ich Jonathan und Steffi Borau, die dort eine missionarische Arbeit aufbauen. Das Interview führten wir in einem ehemaligen Gemeindegebäude, das sie erworben hatten. Unter Glaube-Teilen bieten sie Seminare in praktischer Mission an. Zudem gibt es einen Gottesdienst und einen Bibelkreis. Sie bieten auch evangelistisches Material in verschiedenen Sprachen an. Steffi kommt übrigens aus Mexiko und ist in Bayern aufgewachsen. Jonathan kommt aus dem Erzgebirge und war in Radevormwald als Erlebnispädagoge tätig. Wir wollen in Zukunft Kontakt halten. Die weiteren Dienste führten mich in die Biblische-Glaubensgemeinde nach Cottbus und in die Landeskirchliche Gemeinschaft nach Bautzen.

Steffi und Jonathan Borau

Unterstützung

Die Kosten sind gestiegen. Unser Radio-/Audiodienst ist für viele Menschen eine Ermutigung. Es kommen viele Anrufe und Anfragen. Zum Teil mit Seelsorge, oder auch Anfragen nach evangelistischem Material. Die Telefondienste werden gut angenommen. Jede Woche wählen 300 Anrufer unsere evangelistischen Telefondienste. Auch meine Predigtdienste haben zugenommen. Mein Projekt wird von euren Spenden und euren Gebeten getragen. Durch die höheren Kosten ist ein Defizit von 6000€ auf meinem Projektkonto entstanden, das wir gerne decken wollen. Wilfried Schulte, der meine Arbeit begleitet, hat dazu einen Brief geschrieben. Auf dem Anschreiben ist ein QR-Code, über den man direkt spenden kann. Jede Erhöhung von regelmäßigen Spenden und jede spontane Spende hilft uns bei unserem Dienst. Nehmt das bitte mit ins Gebet. Danke.

Freitag, 22. Dezember 2023

Freundesbrief Dezember 2023




 Liebe Freunde,

wir mussten von unserem Sprecher Wolfdietrich Malitte Abschied nehmen. Er verstarb im November dieses Jahres. Wolfdietrich hatte ein christliches Senioren-wohnheim geleitet und Wilfried Schulte hatte ihn mir als Sprecher vorgeschlagen. Er hatte schon mit einem Surfbrett begonnen, als diese Sportart noch nicht weit verbreitet war. Tabea war mit seiner Frau Regina bei den Grünen Damen, die sich im Krankenhaus Altenkirchen um die Patienten kümmerten. Sie boten Seelsorge und Literatur zum Ausleihen an. Wir trafen uns alle zwei Monate zum Aufnehmen von Radiosendungen im Studio und zu einem sehr angenehmen Austausch. Bei der Beerdigung teilten mir mehrere Teilnehmer mit, dass Wolfdietrich von seinem Radiodienst profitiert hat und dass er gerne zu uns in die Radaktion kam.

Wolfdietrich Malitte im Radiostudio

Sigi Paulat hat unsere Hoffnung gut ausgedrückt: „Wolfdietrich hat nun seine letzte Mietwohnung mit der neuen himmlischen Eigentumswohnung getauscht. Ein großer Dank an Wolfdietrich und unserem Herrn für die tolle Zeit mit Wolfdietrich. Der nächste Termin ist dann in den himmlischen Studios!

Interessante Erlebnisse bei unserer Kontaktreise nach Spanien

Mit meiner Frau Tabea, unserer Tochter Esther und einer Freundin von Esther fuhren wir mit einer Übernachtung über Frankreich nach Spanien. In der Internationalen Evangelischen Gemeinde Costa Blanca in Denia hatte wir dann unseren ersten Termin. Beim Gottesdienst konnten wir viele Bekannte begrüßen und wieder mal für unser Ferienradio AMGIOS werben. Pastor Thomas Borter verabschiedete sich dann mit seiner Frau, da sie ins Erzgebirge fuhren.

Am Dienstag ging es dann nach Calpe in die Evangeliumsgemeinde, die sich in Räumen einer spanischen Kirche trifft. Bei der Bibelarbeit referierte ich über die Einzigartigkeit der Bibel. Etwa 25 Besucher begrüßten uns sehr herzlich, darunter auch unser guter Bekannter Theodor Kalder, der mit seiner Frau regelmäßig in die Gemeinde kommt.

Ein Abstecher führte uns dann zu Conrado Grandeville, der früher spanische Programme für mich gesprochen hat. Inzwischen hat einen Betrieb für ökolo-gisches Hundefutter aufgebaut und nutzt seinen Katalog, um mit kurzen geist-lichen Impulsen Menschen für Jesus zu gewinnen.

Am Samstag flogen dann Esther und ihre Freundin nach Deutschland zurück. Unser Jüngster Domenik blieb bei uns, und wir konnten unseren zweitältesten Sohn Rafael begrüßen, der von Düsseldorf nach Valencia geflogen war.

Am Sonntag darauf nahmen wir am Abschluss einer Freizeit in Benicassim teil. Die spanischsprachige Gemeinde Vida Nueva hatte einige Tage in der Jugendherberge verbracht. Pastor Daniel Yelanguezian, der aus Armenien stammt, begrüßte uns, und wir gaben einen kurzen Einblick in das spanische Radiomagazin ALTERNA-TIVA-C. In den nächsten Tagen folgten noch Aufnahmen mit Daniel und Maria-nella Martinez. Daniel kommt von Costa Rica. Marianella hat früher in Österreich gewohnt und leitet jetzt eine Firma, die Plastik aufarbeitet.

Am Donnerstag besuchten wir noch unsere frühere Gemeinde „El Buen Pastor“ (Der Gute Hirte), wo auch der UKW-Sender steht. Es war ermutigend, dass die Gemeinde Jesu unter den Spaniern und Deutschsprachigen wächst und wir Teil dieses Prozesses sein dürfen.

Tabea mit Conrado Grandeville im Garten

In der deutschsprachigen Gemeinde in Denia

Gemeindefreizeit in Benicassim

Gesegnete Weihnachten wünschen


Freitag, 7. Juli 2023

Freundesbrief Juli 2023

 


Liebe Freunde,

am 17. Juni 2023 fuhr ich morgens Richtung Nordrhein-Westfalen. Dort holte ich meinen Freund und Mitstreiter Günter Klemm ab. Zusammen fuhren wir nach Cottbus. Mit zwei Stunden Stauerfahrung kamen wir dann abends in der Biblischen Glaubensgemeinde in Cottbus an. Nach einer erholsamen Nacht brachen wir mit dem Pastor Matthias Berlt und einer weiteren Gemeindeschwester zur Fußgängerzone auf. Zum Stadtfest hatte ich 210 Hefte des NEUE LEBEN Ratgebermagazins mit dem Titel Geistreich mitgebracht. Am Anfang lagen Einlegeblätter über das Stadtfestprogramm, die Biblische Glaubensgemeinde, unsere NL- Radioarbeit und das christliche Internetradio in Cottbus „Radio-Ichtys“ dem Heft bei. 


Resonanz: Eine Frau wollte das Heft zuerst nicht annehmen. Nachdem Pastor Matthias Berlt ihr gesagt hatte, dass Gott sie liebt, griff sie dann doch zu. „Wenn Gott mich liebt, muss ich darüber mehr lesen!“. Eine Verkäuferin bei einem Esoterikstand nahm das Heft gern an. Eine gute Ergänzung meines Angebots, dürfte sie gedacht haben. Es ist unser Gebet, dass sie nun den Heiligen Geist kennen lernt und von der Esoterik zu Jesus wechselt. Eine Frau, die zur sorbischen Volksgruppe gehört, freute sich, dass sie das Stadtfestprogramm in unserem Heft fand. In der Zeitung hatte sie nichts gefunden. Dann meinte sie: „Sie sind der erste Straßenprediger, der mich nicht bedrängt.“ Ich antwortete: „Die Entscheidung für Jesus ist freiwillig, jeder muss sie selbst treffen.“ Wir hoffen nun, dass das Heft sie in die richtige Richtung lenkt. Sie sagte zwar, sie sei Christ, glaubt aber, dass es nur einen Gott für alle Religionen gibt. Das Thema Heiliger Geist wird sie hoffentlich zu dem einzigen Gott und Vater von Jesus Christus bringen. Wir hoffen und beten, dass alle Leser dieser Ausgabe des Magazins Jesus ganz persönlich kennen lernen.

Joachim und Kerstin im Interview


Joachim und Kerstin Schulze haben bei NEUES LEBEN eine Ausbildung am TSR absolviert und anschließend im Inselstaat Sao Tome und Principe eine Bibelschule aufgebaut. Diese Arbeit hat inzwischen große Ausmaße angenommen. Die evangelischen Gemeinden sind gewach-sen und bekommen gute Lehre durch diese Schule. In der Coronazeit haben Joachim und Kerstin vielen Pastoren und Familien helfen können. So wurden sogar Operationen für behinderte Kinder ermög-licht etc. Sie waren nun zu Gast in unserem Wohnzimmerstudio und haben über ihre Arbeit berichtet. Sie sind ein großer Segen für den Inselstaat. Es ist begeisternd, zu sehen, was die Bibelausbildung bei NEUES LEBEN bewirkt!



Familie:

Rafael war hat in seiner Ausbildung nun bei der Kriminalpolizei vorbeigeschaut. Jetzt ist er wieder in der Fachhochschule der Polizei Rheinland-Pfalz.

Domenik war mit seiner Firma bei einem Fußballturnier in Rom. Mannschaften aus 15 Standorten waren dort. Sie haben den zweiten Platz erreicht.

Esther studiert weiterhin Gesundheitspsychologie und lernt dabei das Kapitel „Arbeit mit Drogensüchtigen“ kennen.

Simon war bei seinem früheren Laufverein in Betzdorf. Nachdem der Zug ausfiel, holte ihn Tabea mit dem Auto und es gab ein reichhaltiges Frühstück.

Tabea probt im Mandolinenchor für das Konzert mit den Don Kosaken.

• Ich bekam einen Baum aufs Auto, aber zum Glück nur einen dünneren Stamm. Ich bin erleichtert, dass die Versicherung die Kosten für den Schaden übernimmt.

Vielen Dank für Eure Gebete und Gaben. Sie sind für uns immer wieder eine Ermutigung.



Donnerstag, 29. Juni 2023

Hillsong London und Israel Hougthon treten in Madrid auf

 Madrid. Seit 20 Jahren werden christliche Events in Fuenlabrada organisiert. Zum Jubiläum kam jetzt Hillsong nach Madrid. Davor traten die Musiker in Budapest im Fußballstadion vor 40.000 Besuchern auf. Nick Vujicic, der ohne Arme und Beine geboren wurde, lud zum christlichen Glauben an Jesus ein. Am 26 Mai sprach er nun im Pavillon der Basketballarena von Fuenlabrada in Madrid.

Die Musiker von Hillsong kamen aus London. Besonderer Gast war Israel Houghton, der Gospel mit Jazz und Rock verbindet. Weitere bekannte Sänger waren Neues Leben Musik aus Spanien, Noel Richards aus dem Vereinigten Königreich, Gilberto Daza aus Kolumbien. Noel Richards trat 1997 vor 43.000 Hörern im Wembley Stadion auf. Er berichtete in Madrid über die Geschichte und die Ziele der Lobpreisbewegung. 

Vereinigung Madrid – Senegal durch die Gospelmusik verbunden

 Madrid. Das christliche Werk „Wohin die Füße nicht hinkommen“ leitet in Afrika verschiedene Projekte. Am Samstag, den 6. Mai sang der Gospelchor aus Madrid, um die Gemeinschaft der Christen aus Spanien und Afrika hervorzuheben. Die Gospelmusik öffnet in Spanien immer mehr Türen und ist sehr beliebt. Der Chor Soul Connection kam mit dem Solisten Amos Obasohan. Die Band und der Chor bestehen aus 45 Musikern. Als letztes hatten sie die Passion aufgeführt. 15 Künstler gehören zu Soul Connection, die schon in Theatern und Kulturfestivals in Madrid aufgetreten sind. Amos Obasohan stammt auf Nigeria und leitet als Pastor in Madrid eine Evangelische Gemeinde. 

Das Werk „Wohin die Füße nicht hinkommen“ bildet junge Menschen in Senegal in verschiedenen Berufen aus. Es gibt auch medizinische Hilfe. In Gefängnissen werden Bibelgruppen aufgebaut und Gottesdienste angeboten.

Galizien feiert das „Neue Testament in galizischer Sprache“

 Galizien. Verschiedene Kirchen und Gemeinden in Galizien haben das Neues Testament in Gallego gefeiert. Die neue Ausgabe wurde von der christlichen Organisation Wicliff übersetzt, Für das neue Werk gab es Festlichkeiten in La Coruña, Marín, Vigo, Santiago, Ourense und Lugo. Es gab schon eine Übersetzung der katholischen Kirche, aber es sollte eine neue Ausgabe in Umgangssprache geschaffen werden. Die Bibel wird vor allem in galizischen Gottesdiensten der evangelischen Gemeinden eingesetzt. Rubén Torres und Jaime Fernández berichteten von dem Übersetzungsprojekt und die Herausforderungen. 4000 Ausgaben wurde in kürzester Zeit für 5€ verkauft. Jetzt sollen 40.000 Bibeln gedruckt werden, um die Nachfrage zu stillen. 15 Fachleute arbeiteten ein Jahr lang an der Übersetzung.

Die evangelischen Kirchen in Asturias feiern ihren 2. Kongress

 Gijón. Mit dem Motto „Jesus ist der Herr“ feierten die evangelischen Kirchen in Asturias ihren 2. Kongress in der Universität von Gijón. Der Evangelische Rat von Asturias hatte zu dem Treffen eingeladen, um die Protestanten aus der ganzen Region zusammenzubringen. Der Leiter Pablo Losa berichtete, dass 24 Gemeinden zu dem Evangelischen Rat gehören. Hundert Besucher verfolgten das Programm. Die Protestanten in Asturias wollen ihren Glauben für die Gesellschaft sichtbarer machen. Dazu sollen verschiedene Kanäle genutzt werden. Unter anderem in Medien und sozialen Netzwerken.

Nueva Vida hilft 3919 bedürftigen Personen in Spanien

 Madrid. Nueva Vida, zu deutsch “Neues Leben“ hat in Spanien 3.919 bedürftigen Menschen im letzten Jahr geholfen. Die Zahl der Betroffenen stieg um 21%. Zu den Hilfsbedürftigen gehören Immigranten, Zwangsprostituierte, Flüchtlinge und Obdachlose. Das evangelische Werk arbeitet in Cantabria, im Baskenland und auf den Balearen. Direktor Jolio García Celorio betont: „Unser Mitarbeiterteam ist gewachsen. Für unser Werk arbeiten 113 Hauptamtliche und 82 Ehrenamtliche. 24 Studenten machten bei uns ein Praktikum.“ Das Motto von Neues Leben lautet: „Jeder soll eine zweite Chance bekommen.“ Das evangelische Werk half 583 Frauen aus der Zwangsprostitution. 1454 Personen ohne Obdach wurden von Neues Leben unterstützt, um wieder eine Wohnung zu finden. 389 Personen bekamen eine Ausbildung, um ins Arbeitsleben einsteigen zu können. Zu den Angeboten von Neues Leben gehören psychologische Begleitung, Rechtsbeistand und Sprachunterricht. 

Julio Garcia Celorio ist Pastor und leitet seit 23 Jahren das evangelische Hilfswerk. Mit 14 Jahren kam er zum Glauben an Jesus, Durch einige Frauen, die in seine Gemeinde kamen und vorher aus der Zwangsprostition ausstiegen, wurde er für die Hilfe dieser Menschen sensibilisiert. Seit 25 Jahren besteht das Hilfswerk Neues Leben und arbeitet heute in ganz Spanien. 

Donnerstag, 4. Mai 2023

Freundesbrief April 2023




Liebe Freunde,

Ende März ging unsere Reise wieder Richtung Osten. Zusammen mit meinem Freund und Bekannten Günter Klemm fuh ren wir zu erst zu Rolf und Rosemarie Neunobel. Wir hatten sie bei Familienfreizeiten kennen und schätzen gelernt. Da sie in Südhessen woh nen, blieben wir über Nacht bei ihnen, um den Weg nach Cottbus zu verkürzen. Am nächsten Tag fuhren wir dann quer durch die Republik nach Cottbus, wo ich am Samstag im Nachmittagsgottesdienst predigte.
Besonders fiel mir eine Frau mit einem Hund auf, die in der ersten Reihe saß. Sie kam einfach rein und hat sich für Jesus entschieden. Über Hunde kamen wir auch ins Gespräch, da zwei Mitarbeiter bei uns im Missions und Bildungswerk regelmäßig ihre Hunde mit zur Arbeit bringen . Und die darf ich dann streicheln.
Interessant war auch ein Gespräch mit einer älteren Frau, die Flüchtlingsarbeit in Cottbus und Umgebung macht. Neben ihr standen Iraner, die zum Glauben an Jesus gefunden haben. Sie leben und arbeiten inzwischen in der Region. Mit einigen Kolumbianern konnte ich mich auf Spanisch unterhalten. Eine Kolumbianerin war bei meiner letzten Predigt in Cottbus zum Glauben an Jesus gekommen.

Günter Klemm und ich bei unserem Einsatz in Cottbus

Wir informierten noch über unsere Radioarbeit und Günter Klemm stand dabei den Gästen Rede und Antwort an unserem Stand. In Cottbus werden unsere Programme auch über Ichtys-Radio ausgestrahlt, das Sven Tasche mit seiner Frau Debora betreibt. Die Biblische Glaubensgemeinde ist in einem ehemaligen Möbellager untergebracht. Ein Teil des Gebäudes ist mit Tischtennis, Bibliothek, Sofas und anderen Dingen ausgestattet. In der Mitte ist der Gottesdienstsaal. Außerdem gibt es noch ein Bistro.
Nach vielen Gesprächen bis Mitternacht folgte eine kurze Nacht mit wenig Schlaf. Durch die Zeitumstellung fehlte uns auch noch eine Stunde. Früh fuhren wir dann zur Landeskirchlichen Gemeinschaft nach Bautzen, wo ich meine zweite Predigt hielt.

Foto von unserem Einsatz in Bautzen

Mit einer Familie aus Venezuela konnte ich danach wieder mal mein Spanisch ausprobieren und sie auf unser spanischsprachiges Magazin „ALTERNATIVA-C“ hinweisen. Nach langer Fahrt setzte ich Günter dann zwischen Essen und Wuppertal ab und fuhr zu uns in den Westerwald. Wir sind Gott für die bewahrte Reise sehr dankbar und freuen uns, dass Menschen wieder zu Jesus fanden.

Familie

Unser Sohn Domenik darf mit seinem Ausbildungsbetrieb nach Rom
reisen und dort gegen andere Werksniederlassungen Fußball spielen,
die in ganz Europa zu Hause sind. Zurzeit spielt er in der Landesliga
von Rheinland Pfa lz.

Esther kommt über Ostern wieder mit ihrem Mann Isaias und einem
Freund zu uns nach Hause.

Rafael macht wieder Home Le arni ng (zu Hause lerne n) im Rah men
seiner Ausbildung bei der Polizeihochschule

Simon war spontan bei uns und hat sich mit seinen Geschwistern
beschäftigt.

Tabea wird im Her bst mit die Don Kosaken mit ihrem Mandolinenchor
begleiten. Sie p roben schon eifrig.



Freitag, 28. Oktober 2022

Freundesbrief 4/22

 


Liebe Freunde,

am Samstag war ich gerade auf der Bundesdelegiertentagung beim CVJM-Westbund in Wuppertal als mich eine traurige Nachricht erreichte. Martin, der Bruder meiner Frau, schrieb, dass meine Schwiegermutter, Waltraud Kubasch, heimgegangen ist. Nach der Beerdigung bin ich nun im Haus meiner Schwiegermutter in Wehrsdorf. Morgen geht es wieder zurück in den Westerwald. Mit großer Dankbarkeit schauen wir auf die gemeinsame Zeit mit unserer Mutter bzw. Schwiegermutter zurück. Sie war immer Begleiterin unserer Missionsarbeit. In der Evangelischen Kirche gestaltete sie damals extra ein Plakat, um unsere Radioarbeit dort bildlich vorzustellen. Mit meinem verstorbenen Schwiegervater präsentierte sie anfangs noch Diavorträge in der Kirche, als wir mit der evangelistischen Radioarbeit begannen.

Waltraud mit Ehepaar Weber in Calpe

Zusammen mit Tabea reiste ich damals nach Ecuador zu dem großen Missionssender „Die Stimme der Anden“. Nach drei Monaten ging die Reise zurück. Beinahe hätten unsere Eltern bzw. Schwiegereltern in Ecuador besucht. Da es mit der Visumsverlängerung nicht funktionierte, fiel die Reise dann aus.

Als wir 1995 in Spanien unsere evangelistische Radioarbeit starteten, waren Waltraud und Christoph Kubasch immer wieder bei uns zu Besuch. Mein Schwiegervater kletterte dabei mit unseren Jüngsten auf spanische Berge, und meine Schwiegermutter assistierte Tabea in der Küche und Wohnung. Ich kann mich noch gut erinnern, als Tabeas Patentante Christa mit meiner Schwiegermutter zusammen nach Castellón kam. Da unsere Kinder schliefen, meinte sie: „Da müssen wir aber gedämpft lachen.“

Als wir im Jahr 2000 zum Missions- und Bildungswerk NEUES LEBEN wechselten, ging die Arbeit in Spanien weiter. Wir produzieren Programme für deutschsprachige Residenten und Touristen in Spanien, die bis heute an der Mittelmeerküste ausgestrahlt werden. Hinzu kamen dann auch spanischsprachige Programme. Einmal im Jahr besuchten wir die Sender, Hörer und Kontaktleute. Wir fuhren dann mit den Kindern durch Spanien und holten meine Schwiegermutter von Barcelona ab. Ich buchte ihr meist einen Flug von Dresden über München oder Frankfurt nach Barcelona. Freudig nahmen wir die „Oma“ in Empfang. Eine Woche waren wir dann unter Deutschsprachigen in Denia und eine Woche unter Spanischsprachigen in Castellón. Wir berichteten in Gottesdiensten, Bibelkreisen und Gebetstreffen über unsere Radioarbeit. Meine Schwiegermutter war meist mit dabei und hat uns unterstützt. Wenn ich Interviews machte, war Tabea mit ihrer Mutter und den Kindern am Strand oder einkaufen. Zum Abschluss lud uns dann Waltraud zum großen Paella Essen ein.

Waltraud bei einem Besuch bei Radiokontaktleuten

Meine Schwiegermutter hatte sogar extra einen Spanischkurs gemacht. Viele Freunde an der spanischen Mittelmeerküste hat sie persönlich kennen gelernt. Als wir im spanischen Gottesdienst in Valencia waren, fuhr Tabea mit ihrer Mutter ins Zentralkrankenhaus von Castellón. Dort bekam sie dann Hilfe und den Tipp, dass sie für die Nacht ein Sauerstoffgerät haben sollte. Diesen ärztlichen Tipp aus Spanien hat sie dann umgesetzt und hatte die nächsten Jahre ihre Sauerstofflasche. Zuletzt flog sie mit einem speziellen Sauerstoffgerät nach Spanien. Es war zwar etwas kompliziert mit der Lufthansa, aber zuletzt klappte es. Und in Spanien lief das Gerät abends im Bad, und der Schlauch ging in Waltrauds Schlafzimmer im angemieteten Ferienhaus.

Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung unserer Mutter und Schwiegermutter. Nun darf sie Gott persönlich von Angesicht zu Angesicht sehen.

Familie:

• Rafael ist gerade als Polizist bei unserer Wache im Einsatz. Er macht dort seine praktischen Erfahrungen für seine Ausbildung.

• Domenik ist jetzt in einer Werkstatt in Altenkirchen. Er hat seine Ausbildung als Mechatroniker angefangen.

• Esther studiert weiterhin fleißig. Sie ist jetzt im Fach Gesundheitspsychologie an der Internationalen Universität.

• Simon ist weiterhin im Rechenzentrum des Bundes in Bonn.

• Tabea will Anfang 2023 in das Krankenhaus Hachenburg wechseln, um ihre medizinischen Fähigkeiten besser nutzen zu können.

Gottes Segen wünschen euch 



Mittwoch, 21. September 2022

Gedenken für die Covid Opfer in Madrid mit evangelischer Präsenz

 Madrid. Auf dem Platz Almeria fand eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Covid-19 Pandemie statt. Für die evangelische Welt in Spanien nahm Carolina Bueno von dem protestantischen Verband FEREDE teil. Die FEREDE vertritt die evangelischen Gemeinden und Werke vor dem spanischen Staat. Über 108.000 Menschen starben an den Folgen der Pandemie. Der Platz Almeria befindet sich direkt vor dem königlichen Palast Real. König Felipe der VI nahm als Schirmherr der Gedenkveranstaltung teil. Regierungschef Pedro Sánchez, die Regierungsmitglieder, Vertreter der Autonomieregionen und Kommunen  sowie Verantwortliche aus der Gesellschaft gaben den Opfern und Betroffenen die letzte Ehre. 

Den Helfern wurde besonders gedankt. Carolna Bueno wurde extra von dem Könighaus eingeladen, da die protestantischen Gemeinden und Werke wichtige Hilfe in der Pandemie geleistet hatten. Vier Personen bekamen den höchsten Orden Spaniens „Großes Kreuz Mérto Civil“ stellvertretend für die zahlreichen Mediziner, Krankenpfleger und sonstigen Helfer. In einer Schweigeminute wurde den Opfern und Angehörigen gedacht. Mehrere Helfer bekamen öffentlich einen Blumenstrauß als Anerkennung für ihren Dienst.

Evangelische Christen gründen eine Rugby Schule in Bizcaya

 Barakaldo. Zazpi Jausi ist ein Projekt, um junge Leute sportlich und charakterlich zu prägen. Rugby wurde zum Beispiel vom früheren Premierminister Winston Churchill in Großbritannien gespielt. Evangelische Christen gründeten nun eine Rugby Schule in Biskaya. Unter dem Namen Zazpi Jausi Rugby Elaktrea tragen die protestantischen Gemeinden dieses Projekt. Ein Pastorenehepaar hatte den neuen Sportverein angestoßen.  Viele junge Leute wollen sich sportliche betätigen und bekommen hier eine gute Möglichkeit. Der Respekt und die Annahme des anderen ist ein Grundprinzip des Vereins. Es soll kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander geben. Gemma López hat mit ihrem Ehemann David Bengoetxen das christliche geleitete Sportangebot geschaffen. Beide leiten die evangelische Gemeinde Punto de Encuentro Cristiano (christlicher Treffpunkt) in Barakaldo.

Neue Heimat für die Spanische Bibelgesellschaft in Madrid

 Madrid: Am 10. Juni wurde der neue Sitz der Spanischen Bibelgesellschaft in Madrid eingeweiht. An der Feierlichkeit nahmen Vertreter von verschiedenen protestantischen Werken und Kirchen teil. Das neue Zentrum befindet sich in der Straße: „Calle Áncora, 23“ in der Nähe des Stadions von Atocha. Der Generalsekretär Luis Fajardo begrüßte alle „Liebhaber der Bibel“. Der Präsident der Spanischen Bibelgesellschaft führte die Anwesenden anschließend in das Haus und seinen Auftrag ein, Die Staatsekretärin für die Abteilung Religionsfreiheit von der spanischen Regierung Mercedes Murillo bekräftigte die wichtige Aufgabe der Spanischen Bibelgesellschaft. „Führen sie ihren Auftrag für die Gesellschaft fort. Die Bibel hat einen positiven Einfluss auf das Zusammenleben der Menschen.“ 

Im Gemeinschaftssaal Adolfo Araújo erinnerte der Präsident der Bibelgesellschaft an den Pastor und Gründer Adolfo Araújo García der 1878 bis 1956 in Santander und Madrid wirkte. Interessierten steht das Zentrum zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit den protestantischen Werken und Gemeinden soll gestärkt werden.

Evangelisches Krankenhaus in Barcelona (Nou Hospital Evangélic) arbeitet mit der Organisation „Schiffe der Hoffnung“ zusammen.

 Barcelona: Die Vorsitzenden beider Organisationen, Francisco Mira und Gerardo Vengioni, haben ein Abkommen unterschrieben. Das evangelische Krankenhaus hilft den „Schiffen der Hoffnung“ medizinisches Personal zu schulen und auszurüsten. Dadurch sollen mehrere Projekte in Afrika unterstützt werden. Medizinisches Personal wird dabei weitergebildet. Gerardo Vangioni von den „Schiffen der Hoffnun“ betont, dass die Menschen in Afrika durch den Dienst eine neue Hoffnung bekommen. Francisco Mira von dem Evangelischen Krankenhaus in Barcelona will den Blick für die weltweite Mission schärfen. „Dadurch kann auch das eigene Personal Erfahrungen in den Projekten in Afrika sammeln. Es hilft, andere Kulturen kennen zu lernen und sich auszutauschen.“ Das Hospital Nou Evangélic wird im Jahr 2023 ein neues Zentrum in Barcelona im Stadtteil Sant Martí einweihen. Die Schiffe der Hoffnung haben medizinische Hilfe in 55 Ländern geleistet. Das Schiff „Global Mercy“ ist als Hospitalschiff in aller Welt unterwegs.

Kurzmeldungen

Evangelische Seelsorge in der Kaserne in Rota

Rota. Der Dachverband FEREDE, der die evangelischen Werke und Kirchen vor dem Staat vertritt, hat mit der spanischen Armee ein Abkommen über die Seelsorge in der Kaserne von Rota geschlossen. Eine Gruppe von Angehörigen der Streitkräfte hatte um diesen Schritt gebeten. Julio García Celorio von der FEREDE und der Leiter der Evangelischen Seelsorge, Antoni Buena unterschrieben das Dokument. Pastor Rafael Prieto von einer der evangelischen Kirchen in Rota hat die Koordination des Dienstes in seinen Händen. Seit 1992 arbeitet die FEREDE mit den spanischen Streitkräften zusammen. Jeder Soldat hat dabei das Recht auf evangelische Seelsorge im ganzen Land.

 

Evangelische Diakonie (Diaconía) mietet Wohnungen für Emigranten an.

Andalusien. Es wird immer schwieriger für Emigranten eine Wohnung zu finden. Daher übernimmt nun die spanische evangelische Diaconía diese Aufgabe. In einer Aktion wird auf großen Werbetafeln für dieses Projekt geworben. Auch auf Webseiten können sich Interessierte informieren. Die Initiative möchte dadurch Vermietern und Emigranten mehr Sicherheit geben und mit Beratung zur Seite stehen. Einsame Einwohner können durch Emigranten auch neue Freunde gewinnen und aufnehmen.


Gebet für Einheit Spaniens

Madrid. Christen haben in ganz Spanien für die Einheit des Landes gebetet. Das Leitthema war „Friedensstifter“. 1500 Beter gingen in Madrid auf die Straße. Die evangelischen Gemeinden und Werke der Stadt hatte dazu eingeladen. In Barcelona gab es einen Gebetsspaziergang mit Musik, um Gott zu loben. In Cantabria, Jaén, Ávila und anderes Provinzhauptstädten gab es lokale Aktionen. Das nächste nationale Gebet für Spanien soll wieder im Juni 2023 stattfinden.

Spanische Protestantische Fakultäten feiern erstes nationales Treffen in Madrid

Madrid. Im Hotel Isla Garena de Alcalá de Henares von Madrid fand das erste nationale Treffen der verschiedenen evangelischen Theologieseminare statt. Die Fakultäten sind Mitglieder in dem protestantischen Dachverband FEREDE. Die Theologin und Pedagogin  Edith Vilamajó und der Familientherapeut und Psychologe Esteban Figueirido waren die Hauptsprecher der Konferenz. Es gab regen Austausch zwischen den Teilnehmern. 43 Professoren aus den fünf Theologischen Fakultäten nahmen am Treffen teil. Darunter das Seminar der Gemeinden Gottes, das Seminar der Adventisten, das Seminar IBSTE, das Seminar SEUT und das Seminar des Baptistenbundes UEBE. 

Die Konferenz endete im Gemeinschaftssaal der Universität Complutense. Antonio Simoni von dem Seminar der Gemeinden Gottes bekräftigte, dass sich das Studium an den Herausforderungen der heutigen Gesellschaft orientieren muss. Die evangelischen Christen sollen mit Jesu Botschaft den Meschen Mut machen. Wir sind unseren Mitmenschen Antworten schuldig. Sie haben ein Recht Jesus persönlich kennen zu lernen. Dabei dürfen wir ihnen  helfen. 

Südliche Häfen: Punkte für die transkulturelle Mission

 Algeciras. Die Aktion „Operación Transito“ ist nach der Coronazeit wieder zurück in den Mittelmeerhäfen Spaniens. Reisende, die die Fähren nach Afrika benutzen, werden Bibeln und weiter Information über den Glauben an Jesus angeboten. Normalerweise reisen etwas eine Million Passagiere in den Sommermonaten von der Iberischen Halbinsel nach Nordafrika. Dieses Jahr waren Teams in Algeciras und Tarifa im Einsatz. Operación Transito wurde 1993 ins Leben gerufen. Zu den Organisatoren gehören die Bibelgesellschaften, die Aktion Ágape, die Gemeinden Gottes, die südlichen Baptisten in den USA und weitere Werke. Gonzalo Soriano von der Spanischen Bibelgesellschaft schätzt den Einsatz der vielen Gläubigen, die das Material in Arabisch anbieten.

Die Freiwilligen bieten kleine Pakete an. Darin befinden sich ein Neues Testament, Bücher für Kinder, Stifte, und die DVD mit dem Jesusfilm. Die Fähren fahren nach Marokko, Tunesien und Algerien. Die freiwilligen Gläubigen kommen aus vielen Ländern, darunter USA, Ägypten und dem Libanon. Seit 1993 wurden 14 Millionen Bibeln verteilt. Dazu gehörten 400.000 kleine Pakete.

Montag, 22. August 2022

Freundesbrief Juli 2022

 

Liebe Freunde,


im Sommer waren wir als Radio- bzw. Audioredaktion wieder unterwegs. In Cottbus hatte wir unseren diesjährigen Evangelisationseinsatz. Zusammen mit der Biblischen Glaubensgemeinde verteilten wir das Heft „Zu Hause“ vom Missions- und Bildungswerk NEUES LEBEN. Christen berichten darin, wie wir ein Zu Hause bei Gott finden können. Ein Einlegeblatt warb auch für unsere Radio- bzw. Audioarbeit und für das christliche Internetradio namens Ichtys-Radio von Swen Tasche in Cottbus. In Zweierteams nutzten wir den Wochenmarkt, um mit Besuchern ins Gespräch zu kommen und die Hefte zu verteilen.

Der Pastor der Gemeinde, Matthias Berlt, berichtete von einem Mann, der früher Christenlehre für andere erteilt, aber nun mit dem Glauben abgeschlossen hatte. Trotzdem bedankte er sich und nahm das Heft mit nach Hause. Ich legte ein Heft neben einer Bank aus. Das Team berichtete mir dann, dass ein junges Paar einmal verstohlen nach rechts und links schaute und sich das Heft dann mitnahm. So konnte wir mehrere Samen in Cottbus hinterlassen, die nun aufgehen dürfen. Ewa 100 Hefte gingen in Cottbus weg.

Günter Klemm im Gespräch
mit einer Passantin

Am Nachmittag um 17 Uhr gab es dann einen evangelistischen Gottesdienst, in dem ich predigte. Mein Freund Günter Klemm, der mich auf der langen Fahrt begleitet hatte, betreute unseren Infostand. Ein Team aus der Gemeinde nahm dann nochmal 80 Hefte mit für einen Einsatz in der Nähe von Cottbus. Es war für mich und auch für Günter ein sehr ermutigender Einsatz. Nach einer Übernachtung im Gemeindehaus ging es dann wieder zurück in der Westen.


Interview in Löbau und Gottesdienst in Wehrsdorf (Ostsachsen)


Mit Wilfried Schulte und meiner Wenigkeit feierten wir einen NEUES LEBEN Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Wehrsdorf. Aus diesem Ort stammt meine Frau. In einem Gewölbekeller traf man sich danach im „Blümchencafé“. Ein Komiker hat mal gesagt, Blümchenkaffee würde man eine Art von Kaffee nennen, der so dünn ist, dass man die Blümchen auf dem Tassenboden sieht. Aber der dort Kaffee war gut gekocht. Mit Christoph Adler, dem Sohn des früheren Pfarrers, der mich damals zu „Tabea“ gebracht hatte, führte ich ein Interview. Er arbeitet beim CVJM Löbau.

Das Gartenteam des
CVJM Löbau
Das Gartenteam des CVJM Löbau

Ein Kreis früherer Alkoholiker hat dort ein Zuhause gefunden. Mehrere Teilnehmer bekehrten sich zu Jesus. Nun bewirtschaften sie einen Garten, in dem andere mitarbeiten können und Gottes Liebe gezeigt bekommen. Es sind zum Teil Leute, die ihre Sozialstunden ableisten oder die von ihrer Sucht loskommen wollen. Sehr beeindruckend, was Gott da tut.

Gottesdienst in Haltern am See


Im Juli war ich dann mit meiner Frau und unserem Neffen auf Tour nach NRW. Unsere Tochter Esther, ihr Mann Isaias und die Schwiegereltern besuchen regelmäßig die Ev. Gemeinde Wendepunkt in Haltern. Sie gehört zur Evangelischen Gesellschaft in Deutschland. Ich informierte über unsere Radio- und Audioarbeit. Mein Schwiegervater Rolf Dietz sprang kurzfristig ein und begleitete die Lieder mit seiner Gitarre. Seine Frau Elisabeth und er sind als deutsch-brasilianische Missionare in Deutschland und haben einen Jüngerschaftskurs aufgebaut. Er findet in einem Bürogebäude mit hellen Räumen statt und ist rollstuhlgerecht erreichbar.

Es ist ein Privileg, dass wir für Gott unterwegs sein können und Menschen Jesu Ermutigung weitergeben dürfen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten. Gott hat zum Glück alles in seiner Hand, auch wenn es manchmal anders aussieht.

Familie:

  • Wir hatten unseren Neffen zu Besuch, der sich in seiner Gemeinde in Ostsachsen engagiert. Er hat uns viel Freude bereitet.
  • Rafael war jetzt zwei Monate mit auf Streife, um die Praxis kennen zu lernen. Nun geht es wieder ans Studieren.
  • Domenik hat bei NEUES LEBEN in der Küche gearbeitet – nun fängt er seine Ausbildung als Mechatroniker in einer Firma für Laborgeräte an.

Mittwoch, 29. Juni 2022

Begleitbrief 2-2022


 Liebe Freunde,

im Frühjahr hatte ich einen Dienst in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Saalfeld/Thüringen. Luis Trujillo ist dort Pastor. Er moderiert seit einem Jahr unser spanischsprachiges Radiomagazin ALTERNATIVA-C. In unseren deutschsprachigen Sendungen hatten wir schon seine Predigten mit aufgenommen. Luis Trujillo ist mit Ute verheiratet. Ich habe mit ihr bei NEUES LEBEN auf dem Bibelseminar studiert. Als ich mit Tabea beim Missionssender HCJB „Die Stimme der Anden“ in Ecuador war, hatten wir mit Ute mehrere Fahrten durch das Land gemacht. Unter anderen besuchten wir damals das Missionskrankenhaus in Shell. Dort trafen wir auf die Ehefrau eines Missionars, der damals durch die Aucas ums Leben gekommen war. Fünf Missionare flogen in das  Stammesgebiet, um mit den Aucas Kontakt aufzunehmen. Sie wurden dann von Stammeskriegern umgebracht. Später gingen die Ehefrauen zu diesem Stamm und wohnten mit ihnen zusammen. Die Krieger kamen zum Glauben an Jesus und stellten ihre bisherigen Stammeskriege mit anderen Nachbarvölkern ein. Heute sind sie ein Zeugnis für Versöhnung. Die Frau von Jim Elliott hat ein Buch dazu geschrieben, das weltweit bekannt wurde. Es war ein Vorrecht, Riechel kennen zu lernen, die viele Jahre unter den Aucas lebte. Sie war mit uns im Gästehaus in Shell untergebracht. 


In Ecuador lernten wir auch Luis Trujillo kennen. Er heiratete Ute, und beide kamen zur Deutschen Missionsgemeinschaft nach Deutschland. Nun ist Luis für vier Landeskirchliche Gemeinschaften in Thüringen verantwortlich. Jedes Jahr reist er mit seiner Frau nach Ecuador, um dortige Gemeinden zu unterstützen. Er mietet dann eine Wohnung an, wo er Einheimische zur Seelsorge empfängt. Es ist ein Teil des Dienstes der Biblisch Therapeutischen Seelsorgearbeit.


Ich übernachtete in Rudolphstadt, wo Luis im Bahnhof wohnt. Die ehemalige Schalterhalle wurde umgebaut und stand zur Vermietung bereit. Der Preis von 1000€ monatlich war für Luis aber zu hoch. Nach mehreren Monaten fragte Luis nach und bot 500€ Miete an, aber die Vermieterin wollte 1000€. So wie Lateinamerikaner nun mal sind, fragte Luis nach einem Jahr nochmal an und bot 200€. Er bekam den Zuschlag, und nun sind in den drei Räumen sein Büro, ein Jugendzentrum und ein Versammlungssaal mit richtigen Verkaufsschaltern untergebracht. Regelmäßig gibt es einen Internationalen Gottesdienst in acht Sprachen, darunter Spanisch und Türkisch. An der Außenwand des Bahnhofs ist ein großes Schild angebracht, das auf das Seelsorgeangebot von der Biblisch-Therapeutischen Seelsorge hinweist. Es ist ein ganz interessantes Projekt unseres Radiosprechers. 

Eine weitere Reise führte mich nach Cottbus zur Biblischen Glaubensgemeinde. Dort nahmen viele Flüchtlinge aus der Ukraine teil. In den Gemeinderäumen gab eine russisch-ukrainische Gruppe. Sie übersetzen nun die Predigt für die vielen Familien, die aus der Ukraine kamen und mit dem Zug in Cottbus landeten. Die Gemeinde kümmert sich sehr rührig um die Betroffenen. Im Juni findet auch wieder ein Einsatz in Cottbus statt, wo wir auf die Gemeinde, das christliche Internetradio und unseren Rundfunkdienst hinweisen. Wir wollen in der Fußgängerzone wieder das evangelistische Ratgebermagazin von NEUES LEBEN verteilen. Darin eingelegt sind dann ein Flyer von Karl-Heinz Failing zur Krisenbewältigung und der Infoflyer der Gemeinde bzw. des Radios. 


Familie:

  • Rafael wird zur Praxis auf der Polizeiwache in Betzdorf zwei Monate mit den Beamten mitfahren. Im Dreischichtbetrieb lernt er so die Einsätze hautnah kennen.
  • Esther und ihr Mann Isaias sind beim Jüngerschaftsprogramm eingebunden. Esthers Schwiegereltern verantworten das Programm, bei dem auch Tabea und ich via Internet mitmachen. Für Oktober planen wir ein Wochenende mit den Teilnehmern bei NEUES LEBEN.
  • Simon kann für das Rechenzentrum des Bundes in Bonn von zuhause aus arbeiten.
  • Domenik arbeitet gerade mit einer 75% Stelle bei NEUES LEBEN. Im August beginnt er seine Ausbildung als Mechatroniker bei ATM Müller, einer Firma, die Laborgeräte herstellt.
  • Tabea nimmt mit mir an einem Jüngerschaftskurs unserer Gemeinde teil. Dabei sind auch unser blinder Mann, der durch das Radio zum Glauben kam, und seine Bekannte. Eine Frau vom Pflegedienst macht auch mit. Unser Pastor Nikolaj leitet den Kurs. Danach werde ich wieder die Leitung des Kreises übernehmen. Unser blinder Mann ist evangelistisch sehr tätig, und so ist dieser Kreis entstanden. Wir hoffen, noch mehrere neue Interessierte dazuzubekommen.

Wir wünschen Euch Gottes Segen. Vielen Dank für Eure Gebete und Gaben für unseren Dienst.
Tabea, Mark und Familie