Mittwoch, 3. April 2019
Freundesbrief März 2019
Liebe Freunde,
im Februar hatten wir wieder Aufnahmen für Bibel-TV und Radio. Für drei Tage wurde dazu die Camphalle hinter dem Neues Leben Zentrum zum Studio umgestaltet. Eine Hälfte diente als Technikraum, wo der Ton und das Bild bearbeitet wurden. Im anderen Teil gab es drei Sitzgelegenheiten für Interviews. Mehrere Kameras fingen die Interviewgäste ein. Ich selber hatte unser Tonstudio im NLZ für die Radiointerviews vorbereitet. Bis zu zwei Interviewgäste fanden dort Platz. Auf dem Tisch lag dann der Flyer über unsere Audioangebote via Satellit, Internet, Kurzwelle, Telefonabruf und App.
Gott verändert Menschen
Es kamen 16 Gäste zu den Interviews. Ich selbst konnte mir die Interviews erstmal über Bildschirm anschauen, da die Gäste für das Bibel-TV Magazin „Hautnah – Gott mitten im Leben“ von Neues Leben befragt wurden. Dabei begrüßte ich auch neue Gäste, die vom Flughafen Köln kamen oder mit dem eigenen Auto anreisten. Im Team gab es eine herzliche Gemeinschaft. Drei Interviews haben mit besonders begeistert.
1.Hossein Mohassesi kam damals als Flüchtling nach Österreich an den Attersee. Seine Familie fand dort ein zu Hause. Er selbst war schon auf dem Balkan evangelisch getauft worden, weil es der Opa so verfügt hatte. Der Bruder wurde katholisch getauft. Die Religionslehrerin führte ihn dann zum lebendigen Glauben an Jesus. Sie war auch die Frau des örtlichen Pfarrers. Als er auf die Berufsschule ging, bekam er einen anderen Religionslehrer. Für Fragen schickte er ihn in die Bibliothek. Dort lehrte unser Interviewpartner durch andere religiöse Bücher auch Esoterik und Okkultismus kennen. Er kam auf die schiefe Bahn. Dann starb ein Freund, den er vorher abgewiesen hatte. Er schlich sich in die Kirche und wollte nicht erkannt werden. Am nächsten Morgen war er schon mit Alkohol um 8 Uhr in der Stadt unterwegs, als er die Stimme seiner früheren Religionslehrerin hörte. Hossein floh hinter den Bahnhof, wo die Hauptschüler rauchten und traf wieder seine Religionslehrerin. Als er beim Supermarkt einkaufte kam es zur dritten Begegnung. Die Religionslehrerin nahm ihn dann mit nach Hause und ihr Mann, der Pfarrer, meinte nur: „Nun ist der verlorene Sohn wieder zurück.“ Heute ist unser Interviewgast Pastor einer freuen Gemeinde.
2.Joseph und Nora Ölkers leiten ein Wellnesshotel im Harz. Sie hatte mehrere esoterische Angebote. Dann fuhr Nora mit ihrer Tochter zum Kirchentag nach Hannover. Werner Nachtigal, ein Jugendevangelist aus Berlin, war gerade mit seinen 150 jungen Leuten im Einsatz. Sie beteten für die Tochter, aber auch für die Mutter. Danach änderte das Ehepaar ihre Ausrichtung und das Hotel wurde von nun an mit christlichen Maßstäben geführt. Gott gab seinen Segen und der Umsatz konnte sogar gesteigert werden.
3.Karl-Dietmar Plentz ist Bäcker in Brandenburg bei Berlin. Auf seinen Tüten wirbt er für Jesus mit Hinweis auf eine Internetseite. Heute feiert er mit bis zu 1000 Leuten die christlichen Feste und erreicht damit viele Menschen.
Hörerbriefe
Ein Hörer schrieb: „Ich bin ein leidenschaftlicher Kurzwellenhörer und bin heute auf ihren Sender gestoßen auf 5920 kHz im 49m-Band. In Ihrer Ausstrahlung sprachen Sie über die Wichtigkeit und Bedeutung der Bibel für uns. Dass die Bibel eine zeitlose Begegnung zwischen Gott und den Menschen ist.“ Diesen Hörer dürfen wir mit ins Gebet nehmen.
Familie:
Wir durften am 4. März 2019 den 89. Geburtstag von meinem Vater in Heilbronn feiern. Wir kamen dabei mit Esther und Domenik aus einem Reisedienst in Sachsen. Simon kam mit Freundin und Rafael aus Siegen. Waren sehr positiv überrascht, dass sie auch da waren. Mit meiner Schwester und Anhang zusammen war es eine gelungene Geburtstagsfeier und mein Vater ist immer noch fit. Es macht viel am Computer und hält sich dadurch jung.
Dienstag, 5. März 2019
Seelsorgearbeit der Evangelischen Kirchen in Madrid für Krisen und Notfälle
Madrid. Am 19. November 2018 wurde die gemeinsame Seelsorgearbeit der Evangelischen Kirchen für Krisen und Notfälle ins Leben gerufen. Carmelo Troya koordiniert diesen protestantischen Dienst. Bei Unfällen und Katastrophen werden speziell ausgebildete Seelsorger von den Evangelischen Kirchen gestellt. Die Seelsorgearbeit ist auch für die Dienste in Krankenhäusern, Flughäfen und im Militär verantwortlich. Es gibt auch Zentren für Minderjährige, Senioren und Emigranten. Die Seelsorgearbeit gehört zum Evangelischen Rat von Madrid, wo sich die Kirchen und Werke aus dem protestantischen Spektrum zusammengeschlossen haben. Die Neuaufstellung der Seelsorgearbeit ist ein Resultat der Terroranschläge von Barcelona. Die Seelsorger der Evangelischen Kirchen sind extra registriert und werden von den Verantwortlichen zentral angefordert.
Es gibt regelmäßige Schulungen für die ehrenamtlichen und professionellen Seelsorger. Carmelo Troya nennt als Motivation das Vorbild von Jesus Christus. „Jesus hat uns angehalten für andere Menschen da zu sein. Wir sollen uns um die Nöte und Anliegen der Menschen kümmern. Dazu brauchen wir viele Christen mit Herz, die den Menschen zuhören und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, so Carmelo Troya.
Es gibt regelmäßige Schulungen für die ehrenamtlichen und professionellen Seelsorger. Carmelo Troya nennt als Motivation das Vorbild von Jesus Christus. „Jesus hat uns angehalten für andere Menschen da zu sein. Wir sollen uns um die Nöte und Anliegen der Menschen kümmern. Dazu brauchen wir viele Christen mit Herz, die den Menschen zuhören und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, so Carmelo Troya.
Asier Antona von der Volkspartei besuchte den Mision Cristiana Moderna
Fuerteventura. Der Präsident der Kanarischen Inseln von der Volkspartei PP besuchte den Gottesdienst der Christlichen Modernen Mission. Er lobte die Sozialarbeit des Werkes. Pastor Àngel Hernández betonte die christlichen Werte, die die Sozialarbeit der Gemeinde prägt. Emigranten und Sozialschwachen werden bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt geholfen. Auch Wohnungssuche und Versorgung stehen auf dem Programm des Sozialteams.
Evangelische Kirchen von L´Hospitalat demonstriert für Genehmigungen
L´Hospitalat. Der Verband der Evangelischen Kirchen von L´Hospitalat demonstrierten im Dezember für mehrere Genehmigungen. Dabei ging es um die Lizenzen für den Gottesdienst und für öffentliche Veranstaltungen im Straßenraum und auf Plätzen. Die Evangelischen Kirchen suchen auch die Zusammenarbeit mit dem Rathaus, um soziale Dienste in der Stadt anzubieten. Bisher fehlen schriftlich fixierte Grundlagen für die Arbeit der protestantischen Gemeinden. Nach dem Leiter des Verbandes der Evangelisch Kirchen, Miguel Ángel Alcarría, fehlen neun Gemeinden die offiziellen Genehmigungen. Er sieht dadurch eine Benachteiligung der Protestanten in L´Hospitalat. Bisher dürfen keine neuen Gemeindehäuser in Wohngebiete errichtet werden. Bei wachsenden Kirchen ist dies ein Problem.
Kongress – IDEA 2019 - Kleine Kirchen können die Gesellschaft verändern
Murcia. Auf dem Missionskongress IDEA 2019 in Murcia standen die kleinen christlichen Gemeinden im Vordergrund. Vor 120 Gästen zitierte Pastor Juan Carlos Parra von dem Dienst „Anbetend vor dem König“ mehrere Bibelstellen, die Gottes großes Wirken zeigten. Sein Credo: „Auch wenn wir wenige sind, so hat Gott ein großes Potential mit uns, um die Gesellschaft positiv zu verändern.“
Marcos Zapata von der Evangelischen Allianz Spaniens rief die evangelischen Gemeinden zur Zusammenarbeit auf. Nach seinen Worten sollten sich die Kirchen nicht verschließen, sondern den Kontakt suchen. Gemeinsam können die Protestanten mehr erreichen. Manuel Suárez erinnerte an das Schiff Maryflower, das damals in Nordamerika mit 120 Leuten anlegte, die dann die Amerikanische Demokratie positiv beeinflusst hatten. Zum Abschluss gab es mehrere Seminare für die Teilnehmer. 350 Jugendliche nahmen an einer Extraveranstaltung mit Pastor Héctor Escobar aus Sevilla teil.
Marcos Zapata von der Evangelischen Allianz Spaniens rief die evangelischen Gemeinden zur Zusammenarbeit auf. Nach seinen Worten sollten sich die Kirchen nicht verschließen, sondern den Kontakt suchen. Gemeinsam können die Protestanten mehr erreichen. Manuel Suárez erinnerte an das Schiff Maryflower, das damals in Nordamerika mit 120 Leuten anlegte, die dann die Amerikanische Demokratie positiv beeinflusst hatten. Zum Abschluss gab es mehrere Seminare für die Teilnehmer. 350 Jugendliche nahmen an einer Extraveranstaltung mit Pastor Héctor Escobar aus Sevilla teil.
Flamenco Festival gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen
Jeréz. Am 23. November 2018 veranstaltete die evangelische Kulturvereinigung Fenster ein Flamenco Festival gegen die sexuelle Gewalt gegen Frauen. 200 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil. Die Gesundheitsabteilung des Rathauses unterstütze das Festival. Am Anfang wurde das Thema mit Kurzvideos eingeführt. Pastor Antonio Bonilla las ein Manifest von Juan Garrido vor, der das Festival organisiert hatte. Bei den Aufführungen traten bekannte Künstler auf, darunter Miguel Lavi aus Tolo, Tänzerin Mara aus Fanega, Nerea Domíngez und andere. Carmen Collado vom Rathaus betonte, dass die Gesellschaft für den Missbrauch von Frauen sensibilisiert werden muss. Pastor Antonio Bonilla berichtete aus der Sozialarbeit, wo Frauen geholfen wird. „Gesunde Familien sind der beste Weg, um den Missbrauch zu verhindern.
Professor und Kommunikator Roberto Velert ist gestorben
Barcelona. Der Professor und Kommunikator Robert Valert ist am 7. Februar 2019 gestorben. Er starb friedlich in seinem Bett. Das Sekretariat des Baptistenbundes UEBE bestätigte die traurige Nachricht. Roberto Valert wurde 1945 geboren und heiratete seine Frau Elizabet. Das Ehepaar hatte zwei Töchter, Miriam und Camaris. Valert leitete das christliche Radio Bona Nova und die evangelische Baptistengemeinde „Stein der Hilfe“ in Barcelona. Er schrieb regelmäßig für die Evangelische Nachrichtenagentur ´Protestantedigital´. Am Theologischen Baptistenseminar in Toroto – Kanada erhielt Valert die Ehrendoktorwürde.
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