Mittwoch, 21. September 2022

Spanische Protestantische Fakultäten feiern erstes nationales Treffen in Madrid

Madrid. Im Hotel Isla Garena de Alcalá de Henares von Madrid fand das erste nationale Treffen der verschiedenen evangelischen Theologieseminare statt. Die Fakultäten sind Mitglieder in dem protestantischen Dachverband FEREDE. Die Theologin und Pedagogin  Edith Vilamajó und der Familientherapeut und Psychologe Esteban Figueirido waren die Hauptsprecher der Konferenz. Es gab regen Austausch zwischen den Teilnehmern. 43 Professoren aus den fünf Theologischen Fakultäten nahmen am Treffen teil. Darunter das Seminar der Gemeinden Gottes, das Seminar der Adventisten, das Seminar IBSTE, das Seminar SEUT und das Seminar des Baptistenbundes UEBE. 

Die Konferenz endete im Gemeinschaftssaal der Universität Complutense. Antonio Simoni von dem Seminar der Gemeinden Gottes bekräftigte, dass sich das Studium an den Herausforderungen der heutigen Gesellschaft orientieren muss. Die evangelischen Christen sollen mit Jesu Botschaft den Meschen Mut machen. Wir sind unseren Mitmenschen Antworten schuldig. Sie haben ein Recht Jesus persönlich kennen zu lernen. Dabei dürfen wir ihnen  helfen. 

Südliche Häfen: Punkte für die transkulturelle Mission

 Algeciras. Die Aktion „Operación Transito“ ist nach der Coronazeit wieder zurück in den Mittelmeerhäfen Spaniens. Reisende, die die Fähren nach Afrika benutzen, werden Bibeln und weiter Information über den Glauben an Jesus angeboten. Normalerweise reisen etwas eine Million Passagiere in den Sommermonaten von der Iberischen Halbinsel nach Nordafrika. Dieses Jahr waren Teams in Algeciras und Tarifa im Einsatz. Operación Transito wurde 1993 ins Leben gerufen. Zu den Organisatoren gehören die Bibelgesellschaften, die Aktion Ágape, die Gemeinden Gottes, die südlichen Baptisten in den USA und weitere Werke. Gonzalo Soriano von der Spanischen Bibelgesellschaft schätzt den Einsatz der vielen Gläubigen, die das Material in Arabisch anbieten.

Die Freiwilligen bieten kleine Pakete an. Darin befinden sich ein Neues Testament, Bücher für Kinder, Stifte, und die DVD mit dem Jesusfilm. Die Fähren fahren nach Marokko, Tunesien und Algerien. Die freiwilligen Gläubigen kommen aus vielen Ländern, darunter USA, Ägypten und dem Libanon. Seit 1993 wurden 14 Millionen Bibeln verteilt. Dazu gehörten 400.000 kleine Pakete.

Montag, 22. August 2022

Freundesbrief Juli 2022

 

Liebe Freunde,


im Sommer waren wir als Radio- bzw. Audioredaktion wieder unterwegs. In Cottbus hatte wir unseren diesjährigen Evangelisationseinsatz. Zusammen mit der Biblischen Glaubensgemeinde verteilten wir das Heft „Zu Hause“ vom Missions- und Bildungswerk NEUES LEBEN. Christen berichten darin, wie wir ein Zu Hause bei Gott finden können. Ein Einlegeblatt warb auch für unsere Radio- bzw. Audioarbeit und für das christliche Internetradio namens Ichtys-Radio von Swen Tasche in Cottbus. In Zweierteams nutzten wir den Wochenmarkt, um mit Besuchern ins Gespräch zu kommen und die Hefte zu verteilen.

Der Pastor der Gemeinde, Matthias Berlt, berichtete von einem Mann, der früher Christenlehre für andere erteilt, aber nun mit dem Glauben abgeschlossen hatte. Trotzdem bedankte er sich und nahm das Heft mit nach Hause. Ich legte ein Heft neben einer Bank aus. Das Team berichtete mir dann, dass ein junges Paar einmal verstohlen nach rechts und links schaute und sich das Heft dann mitnahm. So konnte wir mehrere Samen in Cottbus hinterlassen, die nun aufgehen dürfen. Ewa 100 Hefte gingen in Cottbus weg.

Günter Klemm im Gespräch
mit einer Passantin

Am Nachmittag um 17 Uhr gab es dann einen evangelistischen Gottesdienst, in dem ich predigte. Mein Freund Günter Klemm, der mich auf der langen Fahrt begleitet hatte, betreute unseren Infostand. Ein Team aus der Gemeinde nahm dann nochmal 80 Hefte mit für einen Einsatz in der Nähe von Cottbus. Es war für mich und auch für Günter ein sehr ermutigender Einsatz. Nach einer Übernachtung im Gemeindehaus ging es dann wieder zurück in der Westen.


Interview in Löbau und Gottesdienst in Wehrsdorf (Ostsachsen)


Mit Wilfried Schulte und meiner Wenigkeit feierten wir einen NEUES LEBEN Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Wehrsdorf. Aus diesem Ort stammt meine Frau. In einem Gewölbekeller traf man sich danach im „Blümchencafé“. Ein Komiker hat mal gesagt, Blümchenkaffee würde man eine Art von Kaffee nennen, der so dünn ist, dass man die Blümchen auf dem Tassenboden sieht. Aber der dort Kaffee war gut gekocht. Mit Christoph Adler, dem Sohn des früheren Pfarrers, der mich damals zu „Tabea“ gebracht hatte, führte ich ein Interview. Er arbeitet beim CVJM Löbau.

Das Gartenteam des
CVJM Löbau
Das Gartenteam des CVJM Löbau

Ein Kreis früherer Alkoholiker hat dort ein Zuhause gefunden. Mehrere Teilnehmer bekehrten sich zu Jesus. Nun bewirtschaften sie einen Garten, in dem andere mitarbeiten können und Gottes Liebe gezeigt bekommen. Es sind zum Teil Leute, die ihre Sozialstunden ableisten oder die von ihrer Sucht loskommen wollen. Sehr beeindruckend, was Gott da tut.

Gottesdienst in Haltern am See


Im Juli war ich dann mit meiner Frau und unserem Neffen auf Tour nach NRW. Unsere Tochter Esther, ihr Mann Isaias und die Schwiegereltern besuchen regelmäßig die Ev. Gemeinde Wendepunkt in Haltern. Sie gehört zur Evangelischen Gesellschaft in Deutschland. Ich informierte über unsere Radio- und Audioarbeit. Mein Schwiegervater Rolf Dietz sprang kurzfristig ein und begleitete die Lieder mit seiner Gitarre. Seine Frau Elisabeth und er sind als deutsch-brasilianische Missionare in Deutschland und haben einen Jüngerschaftskurs aufgebaut. Er findet in einem Bürogebäude mit hellen Räumen statt und ist rollstuhlgerecht erreichbar.

Es ist ein Privileg, dass wir für Gott unterwegs sein können und Menschen Jesu Ermutigung weitergeben dürfen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten. Gott hat zum Glück alles in seiner Hand, auch wenn es manchmal anders aussieht.

Familie:

  • Wir hatten unseren Neffen zu Besuch, der sich in seiner Gemeinde in Ostsachsen engagiert. Er hat uns viel Freude bereitet.
  • Rafael war jetzt zwei Monate mit auf Streife, um die Praxis kennen zu lernen. Nun geht es wieder ans Studieren.
  • Domenik hat bei NEUES LEBEN in der Küche gearbeitet – nun fängt er seine Ausbildung als Mechatroniker in einer Firma für Laborgeräte an.

Mittwoch, 29. Juni 2022

Begleitbrief 2-2022


 Liebe Freunde,

im Frühjahr hatte ich einen Dienst in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Saalfeld/Thüringen. Luis Trujillo ist dort Pastor. Er moderiert seit einem Jahr unser spanischsprachiges Radiomagazin ALTERNATIVA-C. In unseren deutschsprachigen Sendungen hatten wir schon seine Predigten mit aufgenommen. Luis Trujillo ist mit Ute verheiratet. Ich habe mit ihr bei NEUES LEBEN auf dem Bibelseminar studiert. Als ich mit Tabea beim Missionssender HCJB „Die Stimme der Anden“ in Ecuador war, hatten wir mit Ute mehrere Fahrten durch das Land gemacht. Unter anderen besuchten wir damals das Missionskrankenhaus in Shell. Dort trafen wir auf die Ehefrau eines Missionars, der damals durch die Aucas ums Leben gekommen war. Fünf Missionare flogen in das  Stammesgebiet, um mit den Aucas Kontakt aufzunehmen. Sie wurden dann von Stammeskriegern umgebracht. Später gingen die Ehefrauen zu diesem Stamm und wohnten mit ihnen zusammen. Die Krieger kamen zum Glauben an Jesus und stellten ihre bisherigen Stammeskriege mit anderen Nachbarvölkern ein. Heute sind sie ein Zeugnis für Versöhnung. Die Frau von Jim Elliott hat ein Buch dazu geschrieben, das weltweit bekannt wurde. Es war ein Vorrecht, Riechel kennen zu lernen, die viele Jahre unter den Aucas lebte. Sie war mit uns im Gästehaus in Shell untergebracht. 


In Ecuador lernten wir auch Luis Trujillo kennen. Er heiratete Ute, und beide kamen zur Deutschen Missionsgemeinschaft nach Deutschland. Nun ist Luis für vier Landeskirchliche Gemeinschaften in Thüringen verantwortlich. Jedes Jahr reist er mit seiner Frau nach Ecuador, um dortige Gemeinden zu unterstützen. Er mietet dann eine Wohnung an, wo er Einheimische zur Seelsorge empfängt. Es ist ein Teil des Dienstes der Biblisch Therapeutischen Seelsorgearbeit.


Ich übernachtete in Rudolphstadt, wo Luis im Bahnhof wohnt. Die ehemalige Schalterhalle wurde umgebaut und stand zur Vermietung bereit. Der Preis von 1000€ monatlich war für Luis aber zu hoch. Nach mehreren Monaten fragte Luis nach und bot 500€ Miete an, aber die Vermieterin wollte 1000€. So wie Lateinamerikaner nun mal sind, fragte Luis nach einem Jahr nochmal an und bot 200€. Er bekam den Zuschlag, und nun sind in den drei Räumen sein Büro, ein Jugendzentrum und ein Versammlungssaal mit richtigen Verkaufsschaltern untergebracht. Regelmäßig gibt es einen Internationalen Gottesdienst in acht Sprachen, darunter Spanisch und Türkisch. An der Außenwand des Bahnhofs ist ein großes Schild angebracht, das auf das Seelsorgeangebot von der Biblisch-Therapeutischen Seelsorge hinweist. Es ist ein ganz interessantes Projekt unseres Radiosprechers. 

Eine weitere Reise führte mich nach Cottbus zur Biblischen Glaubensgemeinde. Dort nahmen viele Flüchtlinge aus der Ukraine teil. In den Gemeinderäumen gab eine russisch-ukrainische Gruppe. Sie übersetzen nun die Predigt für die vielen Familien, die aus der Ukraine kamen und mit dem Zug in Cottbus landeten. Die Gemeinde kümmert sich sehr rührig um die Betroffenen. Im Juni findet auch wieder ein Einsatz in Cottbus statt, wo wir auf die Gemeinde, das christliche Internetradio und unseren Rundfunkdienst hinweisen. Wir wollen in der Fußgängerzone wieder das evangelistische Ratgebermagazin von NEUES LEBEN verteilen. Darin eingelegt sind dann ein Flyer von Karl-Heinz Failing zur Krisenbewältigung und der Infoflyer der Gemeinde bzw. des Radios. 


Familie:

  • Rafael wird zur Praxis auf der Polizeiwache in Betzdorf zwei Monate mit den Beamten mitfahren. Im Dreischichtbetrieb lernt er so die Einsätze hautnah kennen.
  • Esther und ihr Mann Isaias sind beim Jüngerschaftsprogramm eingebunden. Esthers Schwiegereltern verantworten das Programm, bei dem auch Tabea und ich via Internet mitmachen. Für Oktober planen wir ein Wochenende mit den Teilnehmern bei NEUES LEBEN.
  • Simon kann für das Rechenzentrum des Bundes in Bonn von zuhause aus arbeiten.
  • Domenik arbeitet gerade mit einer 75% Stelle bei NEUES LEBEN. Im August beginnt er seine Ausbildung als Mechatroniker bei ATM Müller, einer Firma, die Laborgeräte herstellt.
  • Tabea nimmt mit mir an einem Jüngerschaftskurs unserer Gemeinde teil. Dabei sind auch unser blinder Mann, der durch das Radio zum Glauben kam, und seine Bekannte. Eine Frau vom Pflegedienst macht auch mit. Unser Pastor Nikolaj leitet den Kurs. Danach werde ich wieder die Leitung des Kreises übernehmen. Unser blinder Mann ist evangelistisch sehr tätig, und so ist dieser Kreis entstanden. Wir hoffen, noch mehrere neue Interessierte dazuzubekommen.

Wir wünschen Euch Gottes Segen. Vielen Dank für Eure Gebete und Gaben für unseren Dienst.
Tabea, Mark und Familie

Freitag, 15. April 2022

Freundesbrief 03/22

 


Liebe Freunde,


vor mehreren Jahren führte mich der Weg zur Europakonferenz von HCJB-global nach Kiew. Wir trafen uns mit Vertretern aus Moskau, anderen Teilen Russlands, aus Zentralasien, aus der Ukraine etc. In Jesus erlebten wir eine ganz besondere Einheit. Sein Geist leitete uns und unsere Radiodienste. HCJB-global sendet christliche Programme in Russisch und Tschetschenisch aus. Die Mitarbeiter in Osteuropa und Zentralasien kümmern sich um die Hörer. Auch von HCJB-Deutschland werden bis heute Sendungen in diese Regionen geschickt. Über eine Telefon-App hören fast 20.000 Menschen Programme in russischer Sprache.

Gott hat in den vergangenen Jahren vielen Türen aufgetan. So wurden in Russland sogar unsere Programme in Kasernen ganz offiziell angeboten. In Tschetschenien fanden mehrere Gefangene zu lebendigen Glauben an Jesus. Es entstanden christliche Sender in Zentralasien und Osteuropa, die lokale christliche Sendungen ausstrahlten. Als Folge der Programme wurden Einrichtungen im sozialen Bereich aufgebaut. Unter anderem Zentren für Drogenabhängige und medizinische Einrichtungen. HCJB-global sah die Arbeit im Radio auch praktische Hilfe als nötig an. Daher unterstützte das Werk auch soziale Dienste.


Der Krieg hat nun alles durcheinandergewirbelt. Glaubensgeschwister auf beiden Seiten leiden unter der Situation. Im NEUES LEBEN Zentrum fanden 50 Geflüchtete aus der Ukraine ein vorübergehendes Zuhause. Ein Busunternehmer aus dem Westerwald war aus eigener Initiative zur ukrainischen Grenze gefahren und hatte die Geflüchteten aufgenommen. Unser Geschäftsführer Olaf Becker trommelte ehrenamtliche Helfer zusammen, um die Zimmer herzurichten und bei der Versorgung mit Essen mitzuarbeiten. Unser Pastor Nikola Lohmann und andere Helfer, die Russisch können, begrüßten die Flüchtlinge. Sie hörten dabei traurige Geschichten, zum Beispiel von einer Familie aus Mariupol. Bei uns im Pfarrhaus wurde eine Übernachtungsmöglichkeit hergerichtet. Tabea lud dabei Bettgestelle und andere Dinge von uns ins Auto und half bei Aufbauen. Vom Dachboden konnte Tabea auch noch gut erhaltene Schuhe und Kleidung für die Flüchtlinge zusammenpacken und im NEUES LEBEN Zentrum weitergeben.

Wir hatten auch zwei Zimmer angeboten. Es kam eine ukrainische Familie, die aber dann doch näher bei ihren Verwandten wohnen wollte. Am Sonntag hatten wir dann eine größere Gruppe von Ukrainern im Gottesdienst, die Nikolaj auf Russisch begrüßte. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, die ukrainischen Flüchtlinge zu unterstützen. Es tut uns im Herzen weh, dass unsere Radio-mitarbeiter in Osteuropa und Zentralasien vor solchen Herausforderungen stehen. Bitte betet für sie. Ich als Vorsitzender von HCJB-Deutschland bin dankbar, dass wir weiterhin Programme in Russisch und Tschetschenisch ausstrahlen können, um den Menschen dort Mut zu machen. Möge Jesus die Herzen berühren und ihnen seinen Frieden schenken.

 

Telefondienste

Vielen Hörern können wir durch unsere Telefondienste Mut und Hoffnung geben. Es rufen gerade auch ältere Menschen an, die schon früher einen Krieg erlebt haben und nun Angst haben. Sie dürfen unsere Impulse hören und wissen: Jesus hält alles in seiner Hand, auch wenn vieles ausweglos erscheint.

Familie

• Domenik fängt im August eine Ausbildung als Mechatroniker an. Die Firma ATM-Müller wurde von einen Christen gegründet. In den Räumen fand schon ProChrist statt. Es werden Laborgeräte hergestellt.

• Esther hat sich für eine Fortsetzung ihres Studiums in Mediendesign entschieden. Sie wird zu 50% in einer Agentur arbeiten und 50% an der Internationalen Universität studieren.

• Rafael hat seine Zwischenprüfungen bei der Polizeihochschule mit guten Noten bestanden.

• Simon braucht Blumentöpfe. Ein Fall für meine Frau.

• Tabea hat ihren Selbstverteidigungskurs in der israelischen Sportart Kravmarga beendet. Letztens war sogar ein Vertreter aus Israel im Sportstudio. Eine interessante Begegnung.

Gottes Segen allen Lesern!



Mittwoch, 23. Februar 2022

Freundesbrief 02/22

 


Liebe Freude,

zur Zeit beantworte ich wieder Hörerbriefe. Es ist sehr ermutigend, was ich dabei zu lesen bekomme.
• Aus Brasilien: Ich komme aus der Stadt Barra Mansa bei Rio de Janeiro. Ihre deutschsprachige Sendung ist sehr interessant. Vor allem die Gespräche und Themen rund um die Bibel und die christliche Musik. Vielen Dank.
• Aus Dresden: Vielen Dank für das christliche Ratgebermagazin „Neues Leben“, das im letzten Brief mitgeschickt wurde. Ich habe dieses Magazin abonniert.
• Aus Österreich: Ich freue mich auf Ihre Sendungen. Den Lebensimpuls – Gottes Wort fand ich frisch, lebendig und aktuell. Vielen Dank.
• Aus Pyrbaum: Ich freue mich immer, wenn ich als alter Hörer Ihre Sendungen verfolgen kann. Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe mit besten Grüßen.
• Anruf aus der Nähe von Leipzig: Ich hatte Krebs und fand in dieser Zeit Ihren Sender im Internet. Jesus hat mein Leben umgekrempelt.




Die Hörer bekommen eine QSL-Karte. Auf der Vorderseite der Karte sind Landschaften aus Ostfriesland, auf der Rückseite ein christlicher Spruch. QSL kommt aus der Kurzwellenarbeit und ist als Dank für die Hörer gedacht. Die Empfänger schreiben in ihren Briefen, wie gut der Empfang war und Stichpunkte zum Inhalt. Vor uns bekommen sie neben der Karte auch ein Büchlein mit dem Titel 180 Grad – 30 Einblicke in das Johannesevangelium. Für die englischsprachigen Hörer gibt es eine Predigt von Hans-Peter Royer. Bei Interesse vermitteln wir den Interessierten Kontakt zu einer lebendigen Gemeinde vor Ort.

Interviews

An zwei Tagen interviewten wir interessante Personen aus dem christlichen Bereich für Bibel-TV und das Radio bzw. unserer Audio Angebot.
• Uwe Heimowski berichtete dabei aus seiner Arbeit als Repräsentant der Evangelischen Allianz beim Bundestag. Er
Interview mit Helga Blohm
Tabea und Mark-Torsten Wardein
hatte viele Gespräche mit Politikern, die sehr unter Druck stehen. Es gibt einen Gebetskreis, wo sich Angestellte und Politiker aus dem Bundestag treffen.
• Lothar Kosse berichtete über seine neuen Lieder. Er möchte damit die Menschen ermutigen, ganz persönlich zu Jesus zu kommen.

Interview mit Helga Blohm


• Helga Blohm erzählte von ihren Erfahrungen als Lastwagenfahrerin. Sie war als eine der ersten Frauen mit einem 40 Tonner durch West- und Südeuropa unterwegs. Dabei erlebte sie viele Begebenheiten mit dem lebendigen Gott.
Es ist ermutigend, wie Gott im Leben unserer Interviewgäste wirkt. Diese Interviews sollen nun unsere Hörer und Anrufer bewegen und sie zu Jesus führen. Dafür können wir beten!
Hauskreis
Seitdem ein blinder Mann durch unsere Audio Arbeit zum Glauben gekommen ist, treffe ich mit regelmäßig mit ihm. Dabei hilft eine Bekannte, die für den Mann Essen kocht und ihm auch Gesellschaft leistet. Dieser blinde Mann hat inzwischen Pflegekräfte, die ihn betreuen, zu Jesus geführt. Dadurch ist ein Bibelkreis entstanden, den ich leite. Inzwischen ist sein Schwiegersohn zum Kreis gestoßen. Er leidet bis heute unter einem schweren Missbrauchsfall und einen Unfall. Nach seinen Worten hat er aber schon damals Gott bei einer Gelegenheit erlebt. Wir dürfen auch für ihn beten.


Familie

• Rafael: Die in Rheinland-Pfalz erschossene Polizeianwärterin kam aus der Polizeiakademie, in der Rafael studiert. Wir dürfen für die Angehörigen beten.
• Domenik hat jetzt seinen Führerschein gemacht.
• Esther wird zur Internationalen Universität wechseln und Mediendesign studieren. Es ist ein dualer Studiengang.
• Simon richtet zusammen mit seiner Frau Isinsu langsam seine Wohnung in Siegburg ein.
• Tabea lernt die israelische Verteidigung Kravmarga. Dabei muss sie viele Liegestützen machen.

Vielen Dank für alle Gebete und Gaben. Gott segne Euch
Eure Tabea und Mark



Freitag, 31. Dezember 2021

Freundesbrief Tabea und Mark-Torsten Wardein - Dezember 2021



Liebe Freunde,

als wir nach Pfingsten zu unserer Kontaktreise in Spanien waren, verbrachten wir eine Woche in der Nähe von Castellón. Ich stellte in drei Gemeinden unsere spanischsprachige Radioarbeit ALTERNATIVA-C vor – zu Deutsch: Jesus ist die Alternative. Wir hatten ein Ferienhaus in Alcossebre gebucht, und ich musste dann über die Schnellstraße nach Castellón fahren. Dort ist der evangelische Sender „Der Gute Hirte“ zuhause. Er gehört zur gleichnamigen Gemeinde, in der wir früher Mitglieder waren. Auf der Schnellstraße konnte ich dann das Autoradio anmachen und hört dabei unser spanischsprachiges Magazin. Ein tolles Gefühl, dem eigenen Programm zu lauschen, während man im Auto zwischen Meer und Bergen unterwegs ist. Ein Verantwortlicher berichtete mir, dass der Radiosender bis zu 120 km entfernt gehört wird. Ein Mann hatte sich gemeldet, der sich aufgrund der Sendung für Jesus entschieden hatte. 

In unserem Programm ALTERNATIVA-C verbreiten wir Nachrichten aus der evangelischen Welt in Spanien und aus aller Welt. Am Ende kommt eine Kurzandacht. Zu den Neuigkeiten gehört zum Beispiel eine Namensnennung in Katalonien. Elisabeth Eidenbenz war eine Schweizerin, die im Grenzgebiet zwischen Frankreich und Spanien als Krankenschwester gewirkt hatte. Während des spanischen Bürgerkrieges hatte sie Frauen ein Zuhause gegeben, deren Familien verfolgt wurden. Diese Frauen waren meist schwanger und konnten im Zentrum ihre Kinder in Ruhe zur Welt bringen.

Später half sie jüdischen Frauen und ihren Familien. Sie wurden im Zentrum an der Grenze betreut und dann durch Spanien nach Portugal in Sicherheit gebracht. Der katalanische Grenzort hat eine Straße nach Elisabeth Eidenbenz benannt und nun auch mit einen neuen Aussichtpunkt das Gleiche gemacht. Elisabeth Eidenbenz bekam inzwischen auch die höchste spanische Medaille verliehen und wurde in Jerusalem als „Gerechte unter den Völkern“ on Jad Vaschem aufgenommen.

Eine andere Nachricht beschäftigte sich mit dem evangelischen Krankenhaus in Barcelona, dass vor 150 Jahren gegründet wurde. Es hat alle schwierigen Phasen in Spanien durchgestanden und kümmert sich heute um schwerkranke Menschen. Ein Neubau soll nun entstehen, um die Pflege und die Operationen zu verbessern.

Renate Bloess und Luis Trujillo sind die Moderatoren. Renate Bloess war als Missions-mitarbeiterin in Südamerika und spricht fließend Spanisch. Sie arbeitet bei uns im Bildungs- und Missionswerk Neues Leben. Ich schicke ihr immer die Texte, die sie in fließendes Spanisch bringt. Später spricht sie dann diese Texte im Neues Leben Zentrum oder bei uns zu Hause, wo alle technischen Voraussetzungen da sind, für unsere Radiohörer.

Luis Trujillo ist als Prediger im Thüringischen Landeskirchlichen Gemeinschaftsverband gelandet. Er stammt aus Ecuador und ist mit einer früheren Studentin vom „Theologischen Seminar im Rheinland“ (früher Neues Leben Seminar) verheiratet. Tabea und ich haben Luis Trujillo im Missionssender in Quito – Ecuador kennen gelernt. Über 35 Senderstationen in Spanien, Lateinamerika und den USA senden ALTERNATIVA-C aus. In Deutschland sind die Programme via Internet zu hören.

Jüngerschaftskurs

Mit meinem Schwiegervater Rolf Dietz gibt es jeden Freitag einen Jüngerschafts-kurs, den wir Online abhalten. Sein Sohn Isaias ist der Ehemann unserer Tochter Esther. Das junge Ehepaar ist auch mit am Bildschirm. Rolf Dietz hat einen dreijährigen Jüngerschaftskurs entwickelt mit allen Themen zu Jesus, dem authentischen Christsein und der Evangelisation. Er predigt auch in einer freien Gemeinde in Mönchengladbach, wo viele portugiesische Besucher, aber auch Deutschsprachige, seine Predigten hören. Dazwischen predigt er in der Gemeinde der Evangelischen Gesellschaft in Haltern am See. Ich hatte letztens die Lektion „Jesus – Mensch und Gott zugleich“ übernommen. Dabei ging es auch um Gruppen, die das verneinen. Aber Jesus nur als Mensch kann keinen erlösen und retten. Leider gibt es sogar einen aktuellen Fall, wo ein früherer Bekannter zu den Zeugen Jehovas gestoßen ist und genau diese göttlichen Eigenschaften Jesu verneint. Schade – wir beten für ihn.

Familie

• Simon zieht mit seiner Isinzu nach Siegburg um und arbeitet im IT-Zentrum des Bundes in Bonn

• Rafael lernt für die Polizei von unserem Haus aus – Home Office. Ab Januar ist er wieder persönlich an der Fachhochschule in Hahn – Flughafen.

• Esther hat sich in der Uni in Bochum eingelebt. Beide sind auch beim Jüngerschaftsprogramm mit dabei.

• Domenik ist regelmäßig bei einem Bekannten, wo er praktische Dinge lernt. So konnte er bei uns ein Weichenteil unter unserem Spülbecken austauschen und wasserdicht machen.

• Tabea hatte einen Coronafall in ihrer Wohneinrichtung. Sie musste daher zu Hause bleiben. Nun ist alles vorbei. Sie lernt zur Zeit die israelischen Verteidigungssportart Kravmarga. Das macht ihr viel Spaß – nur die vielen Liegestütze sind anstrengend.