Montag, 22. März 2021

300 Verantwortliche arbeiten zusammen, um in Spanien Menschen zum Glauben zu Jesus einzuladen.

 Madrid. 300 Verantwortliche trafen sich auf einer digitalen Konferenz, um in der Mission in Spanien zusammenzuarbeiten.  Die Vertreter waren aus 17 Autonomieregionen und 17 verschiedenen Ländern zugeschaltet. Sie repräsentierten 106 protestantische Werke und Gemeindebünde. Rosa Barrachina von der Missionsabteilung der Evangelischen Allianz in Spanien zeigte sich zufrieden mit der hohen Beteiligung. So war sogar Kolumbien und Mexiko vertreten.

Katholische Kirche und Politiker zeigen ihre Solidarität mit angegriffener evangelischer Gemeinde

 Santander. Am 25. Dezember 2020 wurde Pastor Julio Celorio von der evangelischen Kirche „Neues Leben“ (Nueva Vida) von unbekannten Tätern angegriffen und beleidigt. Mehrere unschöne Infos und anderen Dinge wurden an der Außenwand befestigt. Der katholische Bischof von Cantabria, Monseñor Manuel Sánchez Monge, zeigte sofort seine Abscheu für die Taten. Sein Kommentar: „Wir weisen den Akt der Aggression entschieden zurück. In keiner Form darf ein Jesusgläubiger beleidigt oder angegriffen werden. Der Parlamentspräsident von Cantabria besuchte den angegriffenen Pastor und zeigte ihm seine Solidarität und Unterstützung. Cuca Camerra von der konservativen Partido Popular hob hervor, dass der Anschlag ein Angriff auf die gesamte Gesellschaft ist. Die Gruppe der Christen bei den Sozialisten kritisierte den Anschlag als feige, der nicht zu tolerieren ist. Rocío Monasterio von der Partei VOX bekräftigte: „Wir dürfen nicht schweigen, wenn so etwas passiert. Sonst fühlen sich die Täter nur noch ermutigt weiter Gewalttaten zu begehen.“ Auch die Evangelische Allianz von Spanien schloss sich dem Protest an.

Etwa 2% der Spanier sind evangelische Christen

 Madrid. Das Institut für religiöse Vielfalt hat neue Zahlen für die religiösen Minderheiten herausgegeben. Die Einrichtung gehört zur halbstaatlichen Stiftung „Vielfalt und Zusammenleben“ (Pluralismo y Convivencia). Alle sechs Monate werden die Zahlen aktualisiert. 1,96% der Einwohner Spaniens haben sich als evangelische Christen zu erkennen gegeben. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Protestanten verachtfacht. Die Anzahl der Nichtgläubigen ist von 10,25% vor 20 Jahren auf aktuell 28,6% gestiegen. Bei der Gruppe der jungen Leute von 18 bis 29 Jahren ist die Anzahl der evangelischen Christen mit 3% am höchsten. Davon sind 2,84% Frauen und 1,22 Prozent Männer. Bei der Katholischen Kirche sank die Zahl der Mitglieder von 83,7% auf 64,8%. Es gibt in Spanien 22.997 katholische Pfarrgemeinden und 4.283 evangelische Gemeinden. Zu der Zahl gehören auch die Anglikanischen Kirchen und die Adventisten.

Emilio Carmona neuer Generalsekretär der Evangelischen Allianz in Spanien

 Barcelona. Die Evangelische Allianz in Spanien hat Emilio Carmona Ballesteros zum neuen Generalsekretär gewählt. Er soll den jetzigen Generalsekretär Xesús Mauel Suárez ablösen. Im August wurde Emilio Carmona Ballesteros zum Kandidaten aufgestellt. Er ist 41 Jahre alt, mit seiner Frau Noemí García Berrcol verheiratet und hat eine Tochter. Ballesteros hat bei den Gideons und den Biblischen Universitätsgruppen mitgearbeitet. Als Doktor der Biologie und Professor an der Universität Sevilla ist er ein gern gesehener Sprecher bei Veranstaltungen über Wissenschaft und Glaube. Zurzeit arbeitet er bei der Stiftung RZ, die in 43 Ländern sich mit dem Thema: „Glaube und Kultur“ beschäftigt. Seit 2018 sitzt er im Beirat der Evangelischen Allianz in Spanien. Er ist als treuer Christ mit viel Hingabe bekannt.

Evangelische Allianz in Spanien stärkt die Pastoren in der Pandemie

 Madrid. Die Evangelische Allianz in Spanien und die Kirche Gateway in den USA haben ein Programm für die evangelischen Pastoren in Spanien auf den Weg gebracht. Marcos Zapata ist der Initiator. Das Programm soll dem Burnout und der Überlastung vorbeugen. Start war eine Zoom Konferenz am 27. Februar 2021, wo Verantwortliche und Pastoren teilnahmen. Dabei wurde ein Netzwerk aufgebaut, um sich gegenseitig zu stärken. Bei den Themen ging es um Seelsorge, pastorale Belange und körperliche Gesundheit. Das Ziel: Wenn die geistlichen Verantwortlichen gestärkt und gesund sind, können sie ihren Gemeinden und Gläubigen gut dienen.

Spanische Christen helfen in Äquatorialguinea

 Bata. Die Evangelische Mission +QSalud hilft in Äquatorialguinea bei der Gesundheitsvorsorge. Mit dem Programm MIR wird medizinisches Personal ausgebildet und das Gesundheitssystem gestärkt. Das Werk arbeitet mit der Nationalen Universität von Äquatorialguinea zusammen. Inzwischen wurde 500 Ärzte innerhalb von 4 bis 5 Jahren ausgebildet. 48% der gesamten Mediziner in Guinea Äquatorial kommen von dieser Schulungsstätte. Es gibt ein Austauschprogramm mit spanischen Kliniken. Hier sollen die Studenten von Äquatorialguinea die Praxis kennen lernen. Zum Programm gehört auch die Schulung von Gesundheitshelfern, die auf dem Land die medizinische Versorgung sicherstellen. Präsident Memba ist zufrieden: „Wir konnten mit unseren finanziellen Mitteln seit 2007 unseren Dienst in Äquatorialguinea ausüben. Dafür sind wir Gott sehr dankbar.

Montag, 22. Februar 2021

Freundesbrief 02/2021



Liebe Freunde,

im Januar habe ich wieder Hörerbriefe beantwortet. Dabei bekommen die Interessierten eine sogenannte QSL-Karte, mit der sie für ihren Empfangsbericht belohnt werden. Dazu benutzten wir einen Kartensatz mit Landschaftsbildern und einem zum Foto passenden Bibelspruch. In dem QSL Bericht schreiben die Hörer, wie gut der Empfang war. Die Radiointeressierten aus dem deutschsprachigen Raum erhielten zusätzlich das Heft von Anton Schulte: „Darauf kann man sich verlassen.“ Aus Schweden meldete sich ein 82jähriger früherer Deutschlehrer mit den Worten: „Durch Ihre christlichen Programme kann ich mein Deutsch weiterhin praktizieren. Sie haben sehr interessante Sendungen.“ Eine Seniorin aus dem Fliednerheim in Siegen schrieb: „Bitte schicken Sie mir die
angebotenen evangelistischen Heftchen. Ich möchte sie an meine Zimmernachbarn weitergeben. Gerade in dieser schwierigen Zeit sind sie eine Ermutigung.“ Aus Eisenach schrieb ein Hörer: „Ich bin Chemiker und Umweltingenieur. Ich zeichne einige der christlichen Programme auf, um sie nochmals zu hören.“ Englischsprachige Hörer bekamen von mir neben der QSL-Karte eine englischsprachige CD von Hans-Peter Royer: „Kommunikation mit Gott.“ Über eine Antenne in Holland können weltweit Hörer unsere Kurzwellensendungen empfangen und via Internet verfolgen. Als Reaktion darauf trafen Briefe aus Pakistan, Indien, Indonesien, Brasilien und anderen Ländern ein. Sie informierten uns über ihre Situation in der Coronazeit und forderten Infos zu unseren Programmen an. Für unsere spanischsprachigen Hörer senden wir unser evangelistisches Programm „Alternativa-C“ (Christus die
Alternative) und erhielten Briefe aus Italien, Mexiko, Argentinien und Spanien. Einen Hörer schlossen wir besonders ins Herz, denn er schrieb uns aus der spanischen Mittelmeerregion, wo wir früher 5 Jahre als Radioevangelisten gedient hatten. Vielleicht treffen wir ihn mal in einer der dortigen evangelischen Gemeinden, mit denen wir zusammenarbeiten. Gerade in der Coronazeit ist die Audio-Arbeit mit Radio, Telefonabruf etc. sehr wichtig. Es gibt viele einsame Menschen, denen wir mit Jesus Mut machen können. Öfters habe ich lange Telefongespräche mit solchen Leuten, um sie aufzubauen und ihnen die Hoffnung Jesu weiterzugeben.

Treuer Hörer nun bei Gott


Uwe Klepsch war ein treuer Hörer in Berlin. Er lebte in einer psychiatrischen Klinik am Wannsee und hörte regelmäßig unsere Audio-Angebote. In der Einrichtung verteilte er gerne Neue Testamente und anderes Evangelisationsmaterial. Wenn ich ihn anrief, begrüßte er mich in breitem Berlinerisch. Für mich als gebürtigem Berliner war das jedesmal ein Stück Heimatgefühl. Ende 2020 verstarb er und ist jetzt bei Jesus. Er wird mir in guter Erinnerung bleiben.

Krippenweg in Berlin


Da die jährliche Wanderung in Ostsachsen wegen Corona ausfiel, gab es eine Alternativaktion. Ein Krippenweg führte von der Wehrsdorfer Kirche auf die umliegenden Felder. Sprüche des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau begrüßten den Wanderer. Bei einer verlassenen Feuerstelle stand: „Sind gerade kurz weg in Bethlehem.“ Die Hirten weilten beim Christuskind. Im weiteren Verlauf folgten Spruchtafeln mit Psalm 23. Den Schluss bildeten ein Kreuz und der Spruch: „Jesus, das
Licht der Welt.“ Die Wanderer konnten anschließend noch in die Kirche gehen und dort verweilen. Sie hörten Weihnachtslieder und eine Kurzpredigt zum Krippenweg über Lautsprecher, die ich vorher aufgenommen hatte. Mehrere Teilnehmer kamen aus den Nachbarorten. Es war eine gelungene Aktion mit Maske und Abstand.

Familie


Rafael
ist mit der Bundeswehr in Ludwigshafen. Dort hilft er als Sanitäter in einem Krankenhaus bei älteren Leuten, die aus der Coronastation kommen. Ab Mai studiert er dann auf der Polizeifachhochschule in Rheinland-Pfalz. 
Esther hat ein gutes Abitur geschrieben und will in Bochum Mathematik studieren. Vorher wird sie noch ihre große Liebe Isaias heiraten. Isaias kommt aus einer deutsch-brasilianischen Missionsfamilie.
Domenik ist in der gymnasialen Oberstufe angemeldet, um sein Abitur zu machen.
Simon wird noch bis Herbst seinen Master in Mathematik fertigmachen.
Tabea arbeitet seit Januar in einem psychiatrischen Pflegeheim. In der Einrichtung sind 34 Bewohner, die nun auch eine gute geistliche Betreuung bekommen.

Vielen Dank für Eure Gebete und Gaben. Sie ermöglichen uns diesen Dienst, um Menschen Mut zu machen und sie zu Jesus einzuladen.