Montag, 21. November 2016

Bilbao feiert den 500. Jahrestag der Reformation durch Martin Luther und ruft zur Weitergabe des Wortes Gottes auf

Bilbao. Die Evangelischen Kirchen  von Bilbao und der Evangelische Rat vom Baskenland eröffneten das 500. Jubiläum der Reformation von Martin Luther in einem Zelt im Park von Etxebarría. Etwa 500 Personen versammelten sich zu der Gedenkfeier des Thesenanschlags zu Wittenberg.

Die Evangelischen Kirchen von Bilbao sind in ihrer Stadt fest verwurzelt. Sie bieten heute einen Sozialen Dienst an und versorgen bedürftige Familien und Einzelpersonen mit Essen  und anderen Dingen des täglichen Lebens. Im örtlichen Krankenhaus sorgen die Gemeinden für einen Seelsorgedienst, wobei sie Andachten und Besuche von Patienten anbieten.

Vom 22.-24. Juli 2017 soll es besondere Aktionen zum 500. Jahrestag der Reformation Matin Luthers geben. Eingeladen ist dabei Juan Carlos Escobar vom Verband der Gemeinden Gottes. Im Mittelpunkt der Vorhaben stehen die Menschen, die Jesus noch nicht persönlich kennen. Sie sollen durch die Veranstaltungen angesprochen werden.

Sevilla – Einsatz für verfolgte Christen – Hilfswerk Offene Türen

Sevilla. Vom 1.-3. Juli 2016 hielt das Hilfswerk Offene Türen (Open Doors) in Sevilla ihr Jahrestreffen ab. Direktor Ted Blake stellte dabei die Projekte und Vorhaben vor. George, ein Vertreter aus dem Nahen Osten, der aus Sicherheitsgründen unter einem anderem Namen auftrat, berichtete, wie ´Offene Türen´ in den Unruhegebieten den Gläubigen beisteht. Sein Fazit: „Mitten in dem Chaos gibt es Hoffnung. Gerade in den Unruhezonen baut Gott seine Gemeinde.“ In der Evangelischen Kirche Horeb gab ein besonderes Seminar zu der Lage der Christen in Syrien und dem Irak. Im Mittelpunkt stand die Vertreibung durch den ´Islamischen Staat´ und die konkrete Hilfe durch ´Offene Türen´. 250.000 Christen sind noch auf der Flucht, aber inzwischen können Gläubige auch wieder in ihre früheren Städte und Orte zurückkehren, die befreit wurden.

Ein weiteres Seminar befasste sich mit der Kirche in Ägypten, die in einigen Teilen des Landes unter starken Druck steht. Unter dem Titel: ´Botschafter´ gab es mehrere Seminare für die praktische Mitarbeit bei ´Offene Türen´. Ted Black, der spanische Leiter und Daniel Fiz, der Verantwortliche für die verschiedenen Regionen, informierten dabei die Interessierten über das Werk und die Arbeitsweise.

Am Ende des Treffens besuchten die Teilnehmer das Kloster, wo der spanische Reformator Casiodoro de Reina und Cipriano de Valera als Mönche dienten.

Zurzeit gibt es 100 Millionen verfolgte Christen in 60 Ländern. ´Offene Türen´ hat eine Liste mit den 50 Ländern herausgegeben, in denen Christen am meisten verfolgt werden.

Essen für Bedürtige – neues Angebot der Chinesischen Kirche in Córdoba

Cordoba. Die Evangelische Chinesische Kirche in Córdoba hat ein Soziales Zentrum eröffnet. Die Einrichtung bietet kostenloses Essen, materielle Unterstützung und Seelsorge an. Die Leiterin Lili Zhing berichtete im Fernsehsender Canal Sur über die Neugründung. Ihr Kommentar: „Unser Herr hat mir dieses Projekt ans Herz gelegt.“ Die Kirche existiert seit 30 Jahren. Lili Zhing will den bedürftigen Menschen ihre Würde zurückgeben. Das Team geht mit den Besuchern auch zum Arzt oder zum Rechtsanwalt, wenn Dinge zu klären sind. Eugenio Peña, eine der Organisatoren, berichtete, wie die Evangelische Baptistengemeinde die Türen für die Chinesische Kirche geöffnet hat. Zusammen betreiben sie nun das Soziale Zentrum. Nach Peñas Worten sollen die bedürftigen Familien und Einzelpersonen nicht nur Essen erhalten, sondern Hilfe bekommen, um ihr Leben selbstständig gestalten zu können.

Evangelische Vertreter auf dem Empfang der Könige in Mallorca

Palma de Mallorca. König Felipe VI und die Königin Letizia 450 empfingen Verantwortliche auf Mallorca. Mit dabei waren Míguel Navarro und seine Frau Raquel vom Evangelischen Rat von Mallorca. Die Eingeladenen kamen aus den Bereichen Kultur, Soziales, Religion und Politik. Schon letztes Jahr waren die Vertreter der Evangelischen Christen auf Mallorca zu dem Treffen eingeladen worden. Navarro konnte mit dem Königspaar sprechen und lud sie zu dem Evangelischen Kongress 2017 in Madrid ein. Bei diesem Treffen wird an den 500. Jahrestag der Reformation Luthers erinnert.

Mathematiker John Lennox in Tarragona – Europa ist in der Krise, weil sie nicht weiß woher die Moral kommt

Tarragona. Auf dem Kongress für Apologetik sprach der Wissenschaftler und Mathematiker der Universität von Oxford John Lennox. Lennox hat sich regelmäßig mit dem Atheisten und Wissenschaftler Richard Dawkins ausgetauscht.  Lennox betont ein authentisches Leben als Christ und dass die Bibel eine Antwort für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen hat. Für Lennox sind die Aussagen von Atheisten wie Hitchens, Singer und Dawkins ein Weg, der in der Irre und dem Nichts endet. Ein Beispiel sind Menschen mit Behinderung. Bei den Atheisten setzen sich die Stärkeren durch, während bei Gott gerade die Wertschätzung für die Menschen mit Behinderung gelten. Es gibt den Schwachen einen Sinn und sagt uns, dass wir Verantwortung gerade für die Behinderten haben. Woher kommt die Moral? Sie kann nur von Gott kommen, weil wir uns ihm gegenüber verantworten müssen.

Lennox betont: „Dawkins und seine Gruppe machen viel Lärm, aber sie sind und bleiben eine Minderheit. Es gibt Atheisten mit denen man gut reden kann, aber andere sind sehr militant geworden. Die Frage ist nur warum? Wahrscheinlich sehen sie, dass ihre Einstellung ohne Sinn ist und keine Antworten liefert. Wenn ich keinem gegenüber verantwortlich bin, warum soll ich mich sozial und mitmenschlich verhalten. Am Ende betont Lennox die 10 Gebote: „Sie haben Europa geprägt und sind die Leitlinien für unser Justizsystem. Die biblischen Gebote haben uns die moralischen Werte gegeben und damit können wir gut leben.“

Die missionarischen Kirchen wachsen – Máximo Álvarez

Madrid. Die Mission ist für die evangelischen Kirchen eine Herausforderung und ein Auftrag. Máximo Alvarez von ´Evangelio al Fondo´ sieht noch viel Nachholbedarf. Es gibt 586 Städte und Orte mit mehr als 5000 Einwohnern, die keine Evangelische Gemeinde haben. Nach offiziellen Angaben gibt es 4000 protestantische Kirchen mit mehr als 500.000 Mitgliedern. Dabei sind die chinesischen Gemeinden und die Adventisten nicht mitgezählt. In Katalonien, Madrid und Murcia gibt es Zusammenschlüsse von evangelischen Kirchen, die mit den staatlichen Stellen eng zusammenarbeiten. Evangelio al Fondo möchte den Gemeinden und Christen helfen neue Gottesdienstorte zu aufzubauen und bestehende zu stärken.

Montag, 1. August 2016

Freundesbrief Familie Wardein /Juli 2016



Liebe Freunde!


es ist immer wieder schön die Reaktionen der Hörer zu lesen. Hier einige Beispiele:

Ein Hörer aus Eisleben schrieb: „Ich bin 53 Jahre alt und höre seit 40 Jahren Sendungen
über Mittel- und Kurzwelle. Für mich ist das ein faszinierender Weg, um Regionen
und Kulturen kennen zu lernen. HCJB höre ich regelmäßig wegen der Programme
über Ecuador und Südamerika. So bin ich auch auf ihr Programm von NEUES LEBEN
gestoßen. Die weiteren Programme von unterschiedlichen Anbietern sehe ich als
eine fantastische Ergänzung. Können Sie mir das Buch von Peter Hahne zuschicken.

Hörer-Reaktionen und Interview mit Feras aus Damaskus

Aus dem Westerwald meldete sich ein Hörer. Ich höre gerne Radio, und dazu gehören
auch Programme mit religiösem Inhalt. NEUES LEBEN ist ganz in meiner Nähe.
Können Sie mich über die neuesten Entwicklungen ihrer Radioarbeit informieren?
Danke im Voraus! - Dieser Mann arbeitet bei einem Autoteilehändler. Der Laden liegt
gegenüber unserem früheren Büro in Altenkirchen. Ich hatte ihn damals an seinem
Arbeitsplatz besucht und über die Radioarbeit informiert. Nun habe ich wieder kurz
Station bei ihm gemacht. Bitte betet, dass er den Schritt zu Jesus hin macht. Er ist
sehr aufgeschlossen und findet unsere Arbeit gut.

Interview mit Feras 


Zurzeit habe ich Feras bei mir im Praktikum. Feras kommt aus Damaskus – Syrien. Er besucht mit seiner Familie unsere Gemeinde in Altenkirchen. Für unser Programm habe ich ihn kurz interviewt.

Wie bist du nach Deutschland gekommen?

Ich bin fünf Stunden mit dem Boot von der Türkei nach Griechenland gefahren.
Danach ging es weiter durch Mazedonien, Serbien, Kroatien und Österreich nach Deutschland.

Feras bei der Arbeit im Studio

Welche Unterschiede gibt es zwischen der deutschen und der syrischen Kultur?

Das Essen ist unterschiedlich. Wir frühstücken meist um 11 Uhr. Andere, die arbeiten gehen, nehmen früher ihr Frühstück ein. In Syrien trinken wir viel Tee, während in Deutschland mehr Kaffee getrunken wird. Die Arbeitszeiten und die Mahlzeiten sind anders.

Wie kamt ihr in die Gemeinde?

Ich habe im Internet nach einer Gemeinde gesucht und bin so in die Gemeinde
Helmerother Höhe gekommen. Danach sind wir nach Altenkirchen gezogen. Die
Evangelische Gemeinde gefällt mir sehr gut. Mein Ziel ist es, mich später taufen
zu lassen.

Du machst gerne Sport. Welche Sportarten sind am liebsten?

Ich spiele gerne Volleyball und Basketball. Ich spiele mit meinen Freunden aus
dem Jugendkreis der evangelischen Gemeinschaft in Helmeroth.

Was würdest du gerne in der Zukunft machen? 

Ich würde gerne eine Berufsausbildung machen. In Syrien habe ich als KFZ-Mechaniker
gearbeitet. Ich würde auch gerne auf die Bibelschule gehen, um Gottes
Wort besser kennen zu lernen und anderen Menschen Jesus näher zu bringen.

Was ist dir am Glauben wichtig?

Ich lese gerne die Bibel und möchte gerne danach leben.

Besuch bei „unseren“ Syrern, die ihre ersten vier Monate in Deutschland auf dem Neues Leben Gelände verbracht haben.

Zusammen mit Renate Bloess, die auch als Sprecherin und Redakteurin bei unserem
Radio mitarbeitet, und einer FSJ´lerin war ich zu Besuch bei „unseren“ Syrern,
die in ihrer Anfangszeit in Deutschland auf CampWest bei NEUES LEBEN gewohnt
hatten. Zwei von ihnen hatten Geburtstag, daher hatten wir auch zwei Kuchen mit
dabei. Es war ein schönes Wiedersehen, und wir durften einmal mehr die orientalische
Gastfreundschaft genießen. Renate berichtete von Bekannten, die für und mit
zwei Immigranten, die sie betreuen, um zwei Plätze in einem Kurs gebetet hatten.
Obwohl der Integrationskurs in ihrem Ort voll belegt war, mit Warteliste, bekamen
die Umbeteten doch noch sofort einen Platz und mussten nicht bis zum Herbst warten.
Zwei andere waren abgesprungen. Jetzt beten wir auch für Machmoud, dass
seine Frau und die beiden Kinder aus dem Kriegsgebiet bald nachkommen können.
Er selbst hat eine Ausbildung als Mechatroniker angefangen. Einige dieser Syrer
besuchen auch einen Glaubenskurs, den NEUES LEBEN anbietet.

Familie

• Simon hat sein Abitur mit Note 1,7 bestanden und ist gerade bei seinen Paten in Spanien. Grit und Thomas
Borter sind auch unsere Kontaktleute für unser Ferienradio. Nach dem Sommer will Simon an der Uni liegen Mathematik studieren.

• Rafael feiert heute seinen Abschluss an der Realschule Plus. Er wechselt auf die gymnasiale Oberstufe der IGS Hamm. Was ihm besonders gefällt: Sport ist Leistungsfach.

• Domenik nimmt an einer Fußballschule von Sportler ruft Sportler teil, die in Verbindung mit unserer evangelischen  Gemeinde in Altenkirchen stattfindet. Dort werden auch die kleinen Brüder von Feras dabei sein. Omran geht in Domeniks Klasse und spielt auch mit Domenik im Fußballverein. Der Zwillingsbruder soll nach einer Ohren-OP in die Schule kommen. Durch den Krieg ist er angeschlagen.

• Esther freut sich schon – denn Anne aus dem christlichen Jugendkreis fährt im Herbst mit uns nach Spanien. Sonst geht sie noch weiterhin reiten, wozu sie letztemal Anne mit eingeladen hat.


Termine


• 28. August 2016: Gottesdienst in der EG-Helmerother Höhe – Westerwald. 10 Uhr.

• 18. September 2016: Neues Leben Tag in Wehrsdorf in der Ev. Kirche 10.30 Uhr mit Wilfried Schulte

• 02. Oktober 2016: Gottesdienst in der EfG – Altenkirchen 10 Uhr

• 08.-22. Oktober 2016: Kontaktreise Spanien

Vielen Dank für alle Gebete und Gaben.
Ohne Euch könnten wir die Arbeit nicht tun.
Vielen Dank.