Mittwoch, 25. Mai 2016

Christliche Krankenschwestern und Pfleger wollen sich nach Jesu Vorbild richten

Madrid. Vom 11. bis 13. März 2016 versammelten sich christliche Krankenschwes-tern und Pfleger in Madrid zu ihren Jahrestreffen. Das Gesundheitspersonal ist in den Biblischen Akademikergruppen organisiert. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch zwischen den Krankenschwestern und Pfleger aus den verschie-denen Orten in Spanien. María López mit einem Masterabschluss in Bioethik be-tonte in ihrem Vortrag das Vorbild Jesu. Er hat sich um seine Mitmenschen in be-sonderem bemüht und sie positiv verändert. Dieses Modell sollte auch im medizi-nischen Bereich Einzug halten. Ihre Aufforderung: „Wir als christliche Kranken-schwestern und Pfleger können hier Impulse setzen.
Es wurde zwei Projekte dazu vorgestellt. Rámon Lagos stellte das Projekt Nehemia vor. Dabei werden Interessierte vernetzt und geschult. Die Seminare beinhalten Gebet, Organisation, Leiterschaft, Mentoring und Gesprächsführung. Das zweite Projekt ist eine Bibelausstellung, um interessierte Christen in der Ver-mittlung des Evangeliums zu schulen. Juan Carlos Nogal stellt diese Ausstellung Gemeinde und Gruppen zur Verfügung.

Evangelischer Rat von Murcia feiert seinen 10. Geburtstag mit dem bekannten christlichen Sänger Marcos Vidal

Murcia. Am 19. März 2016 feierte der Evangelische Rat von Murcia seinen 10. Geburtstag. Der bekannteste christliche Musiker und Pastor Marcus Vidal beglei-tete die Feierstunde mit seinen Liedern, die in ganz Spanien in den Evangelischen Gemeinden zum Repertoire gehören. Der Präsident der Autonomieregion Murcia, Pedro Antonio Sánchez, sprach ein Grußwort, dass auch über Radio-Vida ausge-strahlt wurde. Pastor Ángel Zapata, der den Evangelischen Rat von Murcia leitet, stellte die Höhepunkte der letzten 10 Jahr vor. Dazu gehörte das Gebet für Spani-en mit mehreren tausend Teilnehmern im Stadtzentrum. Zudem gab es öffentliche Gebetstreffen für die Christen im Nahen Osten und Pakistan.
Der Präsident der Autonomieregion von Murcia Sánchez bedankte sich bei den Evangelischen Gemeinden für ihre kulturelle und soziale Arbeit. Die protestanti-schen Kirchen hätten sich für mehr Gerechtigkeit und die Randgruppen der Stadt eingesetzt. Am Schluss bedankte sich Pastor Ángel Zapata für die gute Zusam-menarbeit mit dem Rathaus und der Regionalverwaltung.

Evangelische Baptistengemeinde in Denia versorgt 80 bedürftige Personen mit Essen

Denia. Die Evangelische Baptistengemeinde ´La Trinidad´ (Die Dreieinigkeit) ver-sorgt regelmäßig 80 Personen mit Essen. Um den Dienst zu tun wurde der Verein „Reiche deine Hand“ gegründet. Montag bis Freitag wird im Speisesaal regelmä-ßig ein warmes Mittagessen gereicht. Morgens bevölkern Kinder den Raum, um ein Frühstück vor ihrem Schulbesuch zu bekommen.
Die Arbeit hat sich mit der Zeit verändert. Am Anfang kamen vor allem Immigran-ten in den Speiseraum, nun sind es zu 84% Spanier, die durch die Wirtschaftskri-se bedürftig geworden sind. Die Kirche will den Gästen Würde und Respekt ent-gegenbringen. Das bekräftigt José Vicente Gilbert, der die Sozialarbeit leitet. Viele Gemeindeglieder helfen bei dem Projekt ehrenamtlich mit.
Das Team bietet neben den Mahlzeiten auch Beratung und Seelsorge an, Jeden Freitag kocht die Deutschsprachige Gemeinde Costa Blanca, die sich in der alten Baptistenkapelle trifft. Die Speisung findet Mo.-Fr. von 13.15 Uhr bis 14 Uhr in der Patricio Ferrándiz 30 in Denia statt.

Gebet für die Erdbebenopfer in Ecuador – Treffen in Barcelona

Barcelona. 500 Christen aus verschiedenen Gemeinden und Kirchen trafen sich zum Gebet für die Erdbebenopfer auf dem Platz von Katalonien in Barcelona. Eine Fahne von Ecuador war über den Platz gespannt. Lateinamerikaner aus unter-schiedlichen Ländern nahmen an der Veranstaltung teil. Der Konsul von Ecuador in Barcelona, Richard Eduardo Olivo, informierte über die Lage in seinem Land. Von dem Katalonischen Parlament kam Susana Beltrán. Mehrere Stadträte, Medi-envertreter und Verantwortliche aus dem kirchlichen Raum mischten sich unter die Teilnehmer. Die lokale Polizei begleitete die Manifestation für Ecuador.

Spanische Christen treten für ihre Glaubensgeschwister in Pakistan ein

Córdoba. Mehrere hundert Christen aus Córdoba trafen sich im Zentrum der Stadt, um für ihre Glaubensgeschwister in Lahore einzutreten. 72 Menschen hat-ten in einem Park den Tod gefunden, als eine Bombe explodierte. Der Evangeli-sche Rat von der Provinz Cordoba wollte dagegen ein deutliches Zeichen setzen. Die Redner traten für die Religionsfreiheit in Pakistan ein und beteten für die Re-gierung, die das Attentat indirekt treffen sollte.
Das Hilfswerk für verfolgte Christen „Open Doors“ informierte, dass 7000 Christen in Pakistan ermordet wurden und 2400 Kirchen Ziel von Angriffen waren.

Evangelische Baptistenkirche in Alicante wird 145 Jahre alt

Alicante: Die ´Erste Evangelische Baptistenkirche´ in Alicante feiert ihren 145. Ge-burtstag. Die Gemeinschaft veranstaltet besondere Gottesdienste, kulturelle Events und soziale Aktivitäten. Die städtischen Vertreter sind in die Feierlichkeiten eingebunden. Am 7. Mai 1871 fand die erste Gemeindeversammlung der Baptis-tenkirche in Alicante statt. Der damalige Pastor hieß: „Willian Ireland Knapp.“ Der heutige Pastor José Luis Castro López berichtet, dass die Gründung in die zweite protestantische Reformation fiel.
Regionalpräsident der Kanarischen Inseln nimmt am Gebetsfrühstück teil.
Las Palmas de Gran Canaria. Anfang Februar trafen sich Pastoren, Politiker und Kulturverantwortliche zum Gebetsfrühstück in Las Palmas de Gran Canaria. Mit dabei war der Präsident der Kanarischen Inseln Fernando Clavijo. Der Leiter des Evangelischen Rates der Kanarischen Inseln, Phillipe Chevalley betonte, dass die Kanarischen Inseln „Glückliche Inseln“ genannt werden. „Als Evangelische Kir-chen wollen wir uns auch dafür engagieren, dass die Menschen auf den Inseln zufrieden sind.
Die Gebetsveranstaltung fand in der Evangelischen Kirche „Buenas Nuevas“ (Gu-te Nachricht) in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canarias statt. Viele Politiker folgten der Einladung, die schon letztes Jahr in dem damaligen Gebetsfrühstück ausgesprochen wurde. Beim letzten Treffen hatte der frühere Präsident von Cana-rias, Paulino Rivero, teilgenommen.

Freitag, 8. April 2016

Freundesbrief März 2016

von Tabea und Mark-Torsten Wardein



Liebe Freunde!

Victoria Siemens macht gerade ihr Schulpraktikum hier bei NEUES LEBEN. Sie geht
in die Realschule Plus Altenkirchen und besucht eine örtliche christliche Gemeinde.
Bei uns in der Radioredaktion hat sie einiges über Kommunikation und Journalismus
gelernt. Danach konnte sie sich gleich im Schreiben versuchen. Herausgekommen
sind eine persönliche Vorstellung und ein Kurzimpuls. Beide Beträge werden bei
uns im Radiomagazin INFO-G und AMIGOS ihren Platz finden. Hier ihre Vorstellung:

Vorstellung von Victoria Siemens


„Hallo, mein Name ist Victoria Siemens. Ich bin 15 Jahre alt und besuche eine örtliche Realschule.
Ich habe mich dazu entschieden mein Schulpraktikum hier bei Neues Leben durchzuführen.
Warum? Weil ich erfahren wollte, wie der Arbeitsalltag aussieht, wenn man hauptsächlich
mit Menschen arbeitet die dasselbe glauben wie du. Denn das kenne ich von der Schule
nicht. In meiner Klasse bin ich die einzige Christin aus einer Freien Evangelischen Gemeinde.
Zunächst einmal möchte ich erzählen, wie ich meinen Weg zu Gott gefunden habe.
Wenn man meine Glaubensgeschichte mit einigen anderen vergleicht, scheint sie sehr unspektakulär
zu sein. Aber entscheidend ist nicht wie man Gott begegnet, sondern dass man ihm begegnet.
Bis zu meinem 8. Lebensjahr waren meine Kirchenbesuche auf Weihnachten beschränkt. Einen
wirklichen Bezug zu Gott hatte ich nicht. Aber das änderte sich an dem Sonntagmorgen,
an dem meine Mutter mit meiner kleinen Schwester und mir die Freie Evangelische Gemeinde
Altenkirchen besuchte. Ich erinnere mich noch genau an den Kindergottesdienst. Alle waren
so offen und freundlich zu mir. Ich selbst hatte nie Probleme damit, auf Menschen zuzugehen
und Freundschaften zu schließen. Vielleicht habe ich mich auch deswegen so schnell
eingelebt. Die Kirchenbesuche wurden immer regelmäßiger, und ich lernte Gott und sein Wort
immer mehr kennen. Mir gefiel es sehr mit Jesus zu reden. Allein die Vorstellung, dass er immer
da ist und dir zuhört fand ich genial. Neben dem Sonntagmorgengottesdienst besuchte
ich auch wöchentlich die Jungschar unserer Gemeinde. Eine Jungschar ist die kirchliche Arbeit
mit Kindern zwischen ca. 9 und 13 Jahren. Es war toll mit Gleichaltrigen über Gott zu reden
und zu ihm zu beten. Ab da wurde mir relativ schnell klar, dass ich ein Kind Gottes sein wollte.
Mit ca. 10 Jahren entschied ich mich dann für Jesus und legte mein Leben in Gottes Hand.

Als ich älter wurde, fing ich an, einige Geschehnisse der Bibel zu hinterfragen. Suchte meine
Antworten in der Wissenschaft und zweifelte bald auch stark an der Existenz Gottes. Zuerst
hörte ich auf, die Gottesdienste zu besuchen, und irgendwann wollte ich auch nicht mehr in
die Teenagerstunde gehen. Meine Mutter fand das schade, doch trotzdem ließ sie mir meinen
Freiraum.
Mittlerweile ist das fast 3 Jahre her. Im Herbst 2015 suchte ich wieder den Bezug zu Gott.
Ein Freund aus der Schule war der Hauptauslöser dafür. Die Tatsache, wie fest er im Glauben
steht, inspiriert mich. Er geht stets mit einem Lächeln durch die Welt. Man sieht ihm an,
dass er etwas hat, was andere nicht haben. Er hat Gott. Erst als ich wieder anfing zu Gott zu
beten und den Gottesdienst zu besuchen, stellte ich fest, wie sehr mir die Gegenwart Gottes
gefehlt hatte. Ich sehe mich um, und in allem was ich wahrnehme erkenne ich Gottes Werk.
Ich habe Gott um Vergebung gebeten und seitdem hat sich etwas geändert. Ich habe wieder
ein klares Ziel – die Ewigkeit durch Jesus mit Gott.“
Wir freuen uns, dass wir junge Menschen auf ihren Weg begleiten können. Victoria
Siemens wünschen wir Gottes Segen und einen guten Weg in ihre Berufung!

Pro Christ mit „unseren“ Syrern – Einsatz als Seelsorger

Bei uns in Altenkirchen fand Pro Christ mit Klaus Göttler statt. Im Vorstand der
Evangelischen Allianz hatten wir beschlossen, eine Woche im März durchzuführen.
Vom 6.-12. März 2016 füllte sich unsere Stadthalle. Bis zu 400 Menschen kamen zu
den Abenden. Ein örtlicher Unternehmer hatte für die Finanzierung gesorgt. Besonders
freue ich mich, dass unsere syrischen Gäste zahlreich erschienen. Es war
für sie eine Abwechslung nach all den schlimmen Erlebnissen, die sie in ihrem Land
gemacht hatten. In den Gesprächen mit ihnen merkte ich den Wunsch, ein friedliches
und bereicherndes Leben führen zu wollen. Auf gute und einfühlsame Weise
versuchten wir „unseren“ Syrern Mut zu machen und ihren die positive Botschaft
von Jesus nahezubringen. Es herrscht eine große Offenheit, aber wir müssen mit
viel Feingefühl den Weg mit ihnen weitergehen. Bitte betet für die weiteren Schritte!
Siegfried Schneider, der sich durch unsere Radioarbeit für Jesus entschieden
hat, hat sich am Pro Christ Glaubenskurs beteiligt und soll am
10. April 2016 in unsere Gemeinde in Altenkirchen aufgenommen werden.

Familie


• Esther hat bei der Missionale in Köln Mitglieder einer christlichen Band kennen gelernt. Diese Gruppe wird bei einem Festival im Westerwald auftreten. Ich habe Karten besorgt und werde mit Esther und einer Freundin das Festival besuchen – so was hält jung!
• Domenik hat einen syrischen Jungen in seiner Klasse, der auch in unsere Gemeinde kommt. Sie haben sich gut angefreundet.
• Rafael wird auf der gymnasialen Oberstufe in Hamm Sport als Leistungskurs belegen. Dazu war er einen Tag in seiner zukünftigen Schule.
• Simon hat die Modellbahn ausgepackt und baut gerade eine Landschaft

Vielen Dank für alle Gebete und Gaben. Sie machen uns immer wieder neuen Mut.